UmfrageWer wird die Präsidentsschaftswahl gewinnen?
TagsAfro-Amerikaner Al Gore al-Qaida Angela Merkel Ann Coulter arnold schwarzenegger Barack Obama berater Bill Clinton Bill Richardson bittergate Blog blogosphäre caucus cnn daily kos delegierte democrats abroad Demokraten deutschland dnc Elton John Endorsement Facebook fec Florida Frauen fred thompson Fundraising George Bush GOTV grassroots Hillary Clinton Howard Dean Indiana Internet iowa Irak Iran islam Joe Biden Joe Trippi John Edwards john kerry John McCain Junge Wähler kalifornien Kampagnenmanager Kandidaten kentucky
|
Verwandte Tags
al gore Barack Obama Berater bill clinton Bill Richardson demokraten Dennis Kucinich florida fundraising george bush Hillary Clinton iowa irak Joe Biden John Edwards John McCain kandidaten michigan Mike Huckabee Mitt Romney moveon.org negative campaigning Neue Kandidaten new hampshire Newt Gingrich Primaries Republikaner Ron Paul Rudy Giuliani Sam Brownback south carolina strategie super tuesday Umfrage vietnamHorse Race: Das wöchentliche Kandidaten-Ranking IIIFreitag, 25. Januar 2008
Auch diese Woche gibt es wieder das offizielle Kandidaten-Ranking zum amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf. Das Rennen um die Kandidaturen ist weiterhin offen. Weiterhin lässt sich auf beiden Seiten des politischen Spektrums kein klarer Frontrunner ausmachen. Der Ton des Vorwahlkampfes verschärft sich allerdings zusehends. Die vergangenen Tage wurden bestimmt vom heftigen Schlagabtausch zwischen Clinton und Obama. Hillary blies Attacke, Barack musste reagieren. Bei den Republikanern nahm Freizeit-Kandidat Fred Thompson seinen Hut.
DEMOKRATEN 1. HILLARY CLINTON Hillary Rodham Clinton (HRC) ist in der Offensive. Spätestens seit ihrer Niederlage in Iowa heißt ihr Motto Attacke. Zusammen mit ihrem Mann hat sie ein "Tag Team" gebildet, das Obama aus allen erdenklichen Richtungen angreift. Obamas politische Erfahrung wird genauso in Zweifel gezogen wie seine Opposition gegen den Irak-Krieg. Zuletzt versuchten ihn die Clintons als Reagan-Bewunderer und Freund eines dubiosen Slum-Lords darzustellen. Ob diese Attacken auf Tatsachen beruhen, können andere klären. Sicher ist, dass Hillary Clinton der Obama-Bewegung den Zauber genommen hat. Zu Gute kommt HRC momentan sicher auch, dass die Themen Wirtschaft und Arbeit ganz oben auf der Wähleragenda stehen. Auf diesen Feldern kann sie ihre Trumpfkarten Erfahrung und sachpolitische Versiertheit besser ausspielen. Eine ABC/Washington Post-Umfrage fand heraus, dass ihr demokratische Vorwähler erheblich mehr Kompetenz (46%) beim Thema Wirtschaft bescheinigen als Barack Obama (33%). HRC setzt nun ganz auf eine nationale Strategie. Anstatt in South Carolina Wahlkampf zu machen, absolvierte sie diese Woche Auftritte in Kalifornien, Arizona und New York. In diesen Super Tuesday-Staaten liegt sie mit großem Abstand vorne. Wir sollten uns mit einer Kandidatin Hillary Clinton anfreunden. (letzte Woche: Rang 1) 2. BARACK OBAMA Barack Obama hatte sich geschworen, eine positive Kampagne führen, die auf Ausgleich, Optimismus und Idealismus fußen sollte. Obama weigerte sich, den üblich zynischen Spinmeister-Wahlkampf zu machen, den die professionelle Beraterkaste in Washington, DC seinen Kandidaten regelmäßig verordnet. Kein dumpfer Negativwahlkampf, kein Matschwerfen, kein Hin und Her von Anschuldigung und Gegen-Anschuldigung, so hieß sein Motto. Das Problem dieser Strategie: Was machen, wenn man offensiv angegriffen wird? Obama hat es bisher noch nicht geschafft, die demokratischen Vorwähler entscheidend gegen den Status-Quo-Wahlkampf Clintons zu mobilisieren. Seine Kampagne wird zwar in South Carolina erfolgreich sein, aber insgesamt hat sie ihren Schwung und ihren Glanz vorerst verloren. Obama muss seine divergente Wählerstruktur (Twens, gebildete Mittelschicht, Schwarze, Independents) ausweiten. Er muss zeigen, dass er auch die demokratischen Stammwähler (Ü-50, untere Mittelschicht, wenig formale Bildung) für sich gewinnen kann. (letzte Woche: Rang 2) 3. JOHN EDWARDS John Edwards führt die themenorientierteste Kampagne aller demokratischen Kandidaten. Seine ökonomisch-populistische Botschaft müsste in Zeiten einer drohenden Wirtschaftskrise eigentlich bestechen. Trotz eloquenter und kämpferischer Auftritte in den vergangenen TV-Debatten scheint er den Blick der Medien nicht vom Horse Race zwischen Clinton und Obama abwenden zu können. Ein zweiter Platz in South Carolina könnte seiner Kampagne noch einmal Leben einhauchen. Wir halten ein solches Ergebnis aber für unrealistisch. (letzte Woche: Rang 3) REPUBLIKANER 1. JOHN MCCAIN John McCain bleibt der aussichtsreichste Kandidat in einem republikanischen Kandidatenfeld, dass so fluide ist wie die Börsenentwicklung der letzten drei Tage. McCains Vorteile sind eindeutig seine Authenzität, seine politische Erfahrung und seine Wählbarkeit. Lässt man ihn in Umfragen fiktiv gegen Clinton und Obama antreten, so entscheidet er das Rennen deutlich für sich. McCains Nachteile liegen aber auch auf der Hand. Seine bisherigen Siege in New Hampshire und South Carolina basierten vor allem auf den Stimmen von Independents (unabhängigen Wählern). In geschlossenen Vorwahlstaaten wie Florida oder Kalifornien, in denen nur republikanische Stammwähler an die Urnen gehen dürfen, wird es für den Senator aus Arizona schwer. Hinzu kommt der Wandel der Themenagenda im Wahlkampf. McCains Aufschwung hatte viel mit der positiven Entwicklung im Irak zu tun, die nun aber medial durch die Wirtschaftskrise in den USA überlagert wird (letzte Woche: Rang 1) 1. MITT ROMNEY Mitt Romney hat sein Thema im Wahlkampf gefunden. Am Vorabend einer Rezession kann er sich als Wirtschaftsfachmann Nr. 1 im republikanischen Feld präsentieren. Romney ist (ähnlich wie McCain) nicht der Kandidat der konservativen Herzen, aber er könnte sich als der präsidialste Bewerber im volatilen republikanischen Feld profilieren. Ex-Gouverneure haben Vorteile. Sie können exekutive Erfahrung vorweisen, ohne den verhassten Washingtoner Stallgeruch zu haben. Ronald Reagan (Kalifornien), Bill Clinton (Alabama) und George W. Bush (Texas) haben es ihm vorgemacht. In Florida ist ein Sieg möglich. Falls ihm dies gelingt, geht er mit guten Aussichten in den Super Tuesday. (letzte Woche: Rang 2) 3. RUDY GIULIANI Rudy Giuliani hat alles auf die Vorwahl in Florida gesetzt und seinen Wohnsitz in den letzten Wochen mehr oder weniger in den Sunshine State verlegt. Eine kühne, fast schon visionäre Strategie des Hizzoners. Letzte Umfragen in Florida zeigen jedoch, dass ihm das Aussitzen der frühen Vorwahlen geschadet hat. Wie schon im Herbst von seinen Beratern geplant, will er sich in der entscheidenden Phase des Vorwahlkampfes als einzig wahrer fiskalkonservativer Kandidat im Feld profilieren (mit einem atemberaubenden Steuersenkungsplan im Gepäck). Es ist zweifelhaft, ob ihm dies gelingt. Wenn Rudy Giuliani in Florida verliert, ist seine kurzlebige Kampagne schon wieder vorbei. (letzte Woche: Rang 3) 4. MIKE HUCKABEE Mike Huckabee ist der Kandidat, der am meisten vom Ausstieg von Fred Thompson profitiert. Die beiden teilen sich das gleiche Wählersegment: sozialkonservative, religiöse Republikaner. Hier liegt aber auch Huckabees Problem. Er schafft es nicht, seine Basis zu erweitern. Der Stern des Prediger-Gouverneurs, der nach dem Sieg in Iowa noch hoch am Himmel stand, ist erheblich verblasst.(letzte Woche: Rang 4)
Blogeintrag von Maik Bohne
um
11:57
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: barack obama, bill clinton, florida, fred thompson, hillary clinton, iowa, irak, john edwards, mike huckabee, negative campaigning, new hampshire, rudy giuliani, south carolina, strategie, super tuesday
Überraschung in IowaFreitag, 4. Januar 2008Barack Obama ist als Sieger der Demokraten aus den Vorwahlen in Iowa hervorgegangen. Mit 37,54% liegt er relativ weit vor seinen Konkurrenten Hillary Clinton und John Edwards. Bisher war man davon ausgegangen, dass es zumindest knapp werden würde zwischen Clinton und Obama. Nun hat Obama nicht nur einen recht großen Vorsprung erzielt, auch Edwards (29,71%) ist an Clinton (29,43%) vorbeigezogen. Allerdings hatte Edwards am meisten Zeit von allen Kandidaten in Iowa verbracht. Das Rennen scheint also zwischen Barack Obama und Hillary Clinton entschieden zu werden. Wir schauen gespannt nach New Hampshire, wo schon in wenigen Tagen eine neue Runde eingeläutet wird. Bei den Republikanern gab es einen eindeutigen Sieg für Mike Huckabee; Romney, Thompson und Kollegen wurden auf die Plätze verwiesen. Man hatte eigentlich mit einem knapperen Ergebnis gerechnet. Doch gerade durch dieses deutliche Ergebnis ist es fast unmöglich, eine präzise Voraussage für die nächsten Wochen zu geben, wie der Politico hier erklärt. Ein aufschlussreiches Ergebnis auf beiden Seiten: In beiden Parteien liegen nicht die Kandidaten vorne, die die professionellste Kampagne oder die meisten Spenden zur Verfügung haben, sondern die, die einen direkten Kontakt zu den Wählern aufgebaut haben. Die sich auf bestimmte Themen konzentriert haben und diese dem Wähler vermittelt haben. Und hier noch einmal die Ergebnisse aus Iowa im Überblick:
(Quelle: Politico)
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
um
13:17
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: Barack Obama, fred thompson, Hillary Clinton, iowa, John Edwards, mike huckabee, Mitt Romney, new hampshire, Primaries
Republikaner: All is different…Donnerstag, 27. Dezember 2007
Traditionell sind die Republikaner die geordnete Organisation des amerikanischen Parteienwesens: Frühzeitig bildet sich ein Kandidat heraus und wird von einem Großteil der Partei unterstützt – so war es bei George H. W. Bush 1988 und 1992 (obwohl sich Pat Buchanan lange Zeit als Außenseiterkandidat profilierte), bei Bob Dole 1996 und bei George W. Bush. Der spätere Präsident hatte 2000 zwar heftig gegen John McCain zu kämpfen, aber er war schon frühzeitig der designierte Spitzenkandidat. 2004 kam es nicht mal zu einer Herausforderung.
Angesichts dessen überrascht die momentane Ausgangslage im republikanischen Lager. Tatsächlich konkurrieren noch mindestens fünf Kandidaten um den Gesamtsieg - Mitt Romney, Rudy Giuliani, Fred Thompson, Mike Huckabee und John McCain; allerdings mit unterschiedlichen Chancen. Ihr gemeinsames Hauptziel ist es, die eigene Ausstrahlung, die Finanzen und das „Momentum“ bis zum 5. Februar zu steigern – dem „Super Tuesday“, wo in 22 Bundesstaaten republikanische Delegierte gewählt werden. Die Strategie des früheren Gouverneurs von Massachusetts, Mitt Romney, lag in der Profilierung in den frühen Vorwahlstaaten, um damit in den späteren Staaten Attraktivität und Bekanntheit zu gewinnen. Daher investierte er überproportional viel Geld und Zeit in Iowa und New Hampshire. Er muss wie kein anderer der Kandidaten den Iowa Caucus gewinnen, um für die erste Primary in New Hampshire weiter vorn zu bleiben. Glückt es ihm, mindestens einen der beiden Staaten zu gewinnen, wird er der designierte Spitzenkandidat sein, wenn es eine Woche später in Michigan weiter geht. Momentan dominiert der frühere Gouverneur von Arkansas, Mike Huckabee, die Schlagzeilen. Seine Umfragewerte steigen national an und in Iowa liegt er knapp vorn. Ein Sieg in Iowa gibt ihm einen Freifahrtsschein für den Wahlgang in New Hampshire, wo niemand erwartet, dass ein früherer Baptistenpfarrer erfolgreich abschneidet. Zudem benötigt er frisches Geld aus Spendeneinnahmen, die nur nach einem Sieg fließen. Sein Lackmustest wird erst die Vorwahl in South Carolina (22. Januar), wo er beweisen muss, wie er als Südstaatler gesehen wird. Trotz seiner Führung in den nationalen Umfragen verlagerte Rudy Giuliani seine Hauptaktivitäten auf die größeren Staaten wie Michigan und Florida. Er vertraut auf seinen hohen Bekanntheitsgrad in Iowa und New Hampshire, um dort respektabel abzuschneiden. Dennoch kämpft er gegen die historischen Erfahrungen – ohne ein starkes Abschneiden in den beiden frühen Staaten ist noch niemand Kandidat seiner Partei geworden. Neben Huckabee ist John McCain überraschend in das Feld der Kandidaten zurückgekehrt. Nachdem seine Kampagne im Herbst abgeschrieben worden war, beginnt er mit seinem moderaten Image und seinen inhaltlichen Vorschläge (bspw. Irak-Krieg) zu punkten. Mögliche Außenseiterchancen hat auch Fred Thompson. Tipp für Iowa: 1. Romney, 2. Huckabee, 3. McCain
Blogeintrag von Mario Voigt
um
09:41
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: florida, fred thompson, george bush, iowa, john mccain, michigan, mike huckabee, mitt romney, new hampshire, primaries, republikaner, rudy giuliani
Republikaner tauschen Nettigkeiten ausFreitag, 26. Oktober 2007
Es sind nur noch zehn Wochen, so die Prognosen, bis in Iowa die Vorwahlen stattfinden. Und allmählich bringen sich auch die Republikaner in Stellung. Im Fokus des Interesses steht die GOP-Debatte vom vergangenen Sonntag, bei der relativ schnell die Richtung der Auseinandersetzung deutlich wurde: „GOP debate signals race to the right“, titelte die Washington Times. Dabei vergaßen die Kandidaten schon einmal die gute Kinderstube, so die WT, und gingen sich gegenseitig hart an:
“Just minutes into the debate, Mr. Thompson took a swipe at Mr. Giuliani, saying the former New York City mayor supported federal funding for abortion, gun control and creating havens for illegal aliens. "He sides with Hillary Clinton on each of those issues," he said. With that, the attempt by the three other candidates to adhere to Ronald Reagan"s 11th commandment — "Thou shalt not speak ill of a fellow Republican" — was quickly jettisoned.” Viel mehr Spaß schien es den Kandidaten jedoch zu bereiten, sich auf den gemeinsamen Gegner einzuschießen: auf Hillary Clinton. “Mr. McCain, who said he would face off with Mrs. Clinton over national security, also mocked her recent attempt to spend $1 million on a Woodstock Museum, commemorating the famous 1969 rock concert. "Now my friends I wasn't there. I"m sure it was a cultural and pharmaceutical event," he said. "I was tied up at the time," he deadpanned, and the audience stood. Mr. McCain, the senator from Arizona, was a prisoner of war during the Vietnam War.” First Read bietet eine Linkliste mit aktuellen Pressekommentaren zur Debatte.
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
um
09:18
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: fred thompson, hillary clinton, john mccain, republikaner, rudy giuliani, vietnam
Spenden: weitere Zahlen fürs dritte QuartalDienstag, 9. Oktober 2007Nach den ersten Schätzungen zu den Spendensummen im dritten Quartal, sind jetzt weitere Zahlen – vor allem die der republikanischen Kandidaten – eingetroffen. Demnach kommen für die Kandidaten der GOP folgende Summen für die Zeit von Juli bis September zusammen (in US-Dollar): Rudy Giuliani 10.5 Mio. 16 Mio. Cash on Hand (der Betrag, der für den Wahlkampf zurückgelegt wird) Mitt Romney 9,5 Mio. plus 8,5 aus eigener Tasche, 9 Mio. CoH 9,3 Mio. 7 Mio. CoH John McCain 6 Mio. 3,6 Mio. CoH, 1,5 Mio. Schuld Ron Paul 5 Mio. 5 Mio. CoH Mike Huckabee 1 Mio. Sam Brownback n.n. Erstaunlich sind auch die wenig berauschenden Zahlen für den Geheimtipp Mike Huckabee , der bei der Ames Straw Poll überraschend vorne gelegen hatte und nun lediglich eine Million Dollar einnahm. Bei den Demokraten trudeln ebenfalls weitere Zahlen ein.
Ein Blick auf die beiden Lager offenbart den Katzenjammer bei den Republikanern. Die Demokraten haben ihnen in Sachen Spendensammeln eine ordentliche Lektion erteilt – 63 zu 33 Millionen bei den wichtigsten Kandidaten. Auch in der Anzahl der Spender sind die Demokraten der GOP weit enteilt: “In addition to cash, the Democrats have seen an explosive expansion of their donor base. Illinois Sen. Barack Obama reports 352,000 givers, including more than 90,000 new donors to his campaign in the third quarter alone. About 100,000 fresh faces gave money to When combined, those two dynamics — more cash and donors — are raising the specter that, for the first time in recent history, the Republican Party and its nominee could suffer a significant financial disadvantage when next year’s races begin in earnest.” Giuliani liegt also auch bei den Einnahmen vorne, wenn auch nur eine Million vor Romney. Der wiederum hat 8,5 Millionen seiner 18 Millionen aus eigener Tasche dazu gesteuert, um den Wahlkampfmotor nicht vorzeitig abzuwürgen. Insgesamt liegen die Zahlen niedriger als in den drei Monaten davor. Dies liegt in erster Linie an der Ferienzeit, in der potenzielle Spender unterwegs auf Reisen sind.
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
um
15:32
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: Barack Obama, Bill Richardson, fred thompson, Fundraising, Hillary Clinton, Joe Biden, John McCain, mike huckabee, Mitt Romney, Ron Paul, Rudy Giuliani, Sam Brownback
Obama sammelt 20 Millionen Dollar im dritten QuartalDienstag, 9. Oktober 2007Die Fundraising-Zahlen für das dritte Quartal sind da – zumindest teilweise. Demnach erwirtschafteten die Kandidaten nach eigenen Angaben folgende Summen zwischen Juli und September:
Die restlichen Links zu den einzelnen Angaben findet man beim Political Wire.
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
um
08:49
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: Barack Obama, Bill Richardson, fred thompson, Fundraising, Hillary Clinton, John Edwards, John McCain, Mitt Romney, Ron Paul
Umfrage VDienstag, 2. Oktober 2007
Die Veränderungen in unserer Umfrage sind auch in diesem Monat nur gering. Unsere Leser scheinen weiterhin davon auszugehen, dass Hillary Clinton als Kandidatin der Demokraten die besten Chancen haben wird, während Ron Paul momentan bei den Republikanern in Führung liegt. Im Verfolgerfeld haben Rudy Giuliani, Fred Thompson und John Edwards die Plätze mit Mitt Romney und dem inoffiziellen Kandidaten Al Gore getauscht. Hier die Ergebnisse im Überblick:
1. Hillary Clinton 33% (-1) 2. Barack Obama 24% (+1) 3. Ron Paul 17% (-2) 4. Rudy Giuliani 6% (+1) 4. Fred Thompson 6% (+1) 4. John Edwards 6% (+1) 7. Mitt Romney 5% (-1) 7. (Al Gore) 5% (-1) 9. John McCain 1% (-1) 9. Joe Biden 1% (+/- 0) Jetzt sind Sie wieder gefragt, werte Leser: Wie schätzen Sie unsere Ergebnisse ein? Was sagen sie über die aktuellen Entwicklungen im Kampf um die Vorwahlen aus? Schreiben Sie uns, diskutieren Sie mit!
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
um
12:00
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: barack obama, fred thompson, hillary clinton, joe biden, john edwards, john mccain, mitt romney, ron paul, rudy giuliani, umfrage
Giuliani wird nervösMittwoch, 19. September 2007
Der Einstieg von Fred Thompson ins Rennen um die Präsidentschaft versetzt das eigene konservative Lager weiter in große Unruhe. In den ersten Umfragen kommt Thompson auf sehr gute Ergebnisse, während vor allem die Werte von Rudy Giuliani absacken:
„In the wake of other recent polls showing Fred Thompson leaping into possible frontrunner contention in the GOP presidential race, the latest Washington Post/ABC News survey shows "a dramatic erosion" in support for Rudy Giuliani among Republican primary voters. ‘Giuliani's support dropped from 37% in a July poll to 28% in the latest survey, and his decline from February has been even more sharp.’” ![]() Kein Wunder, dass Giuliani jetzt die Schlagzahl erhöht. In einer Anzeige in der New York Times antwortet er auf die jüngsten Kommentare der pazifistischen Bewegung MoveOn sowie auf Hillary Clinton. Im Internet setzt er den Angriff fort. Und eine ganz besondere „Waffe“ will Giuliani noch zu Hause haben und zum richtigen Zeitpunkt einsetzen, behauptet er: einen Brief von Bill Clinton.
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
um
12:09
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: bill clinton, fred thompson, hillary clinton, irak, moveon.org, rudy giuliani, umfrage
Macht Thompson Huckabee und Romney nervös?Mittwoch, 12. September 2007Fred Thompson hat die Bühne betreten. Der ehemalige Schauspieler hat sich vergangenen Donnerstag offiziell in den Wahlkampf eingeklinkt – und zwar ganz unkonventionell: Er war zu Gast bei TV-Host Jay Leno. “In a taped interview with Jay Leno, Fred Thompson officially announces he is running for president. "I am running for president of the United States," Thompson said to loud applause at the Tonight Show. He recognized he is starting late in terms of the other candidates, but said it's really not that late.” Die ersten Tage nutzte Thompson auch gleich, um seine Botschaften unters Wahlvolk zu bringen und seine konservativen Ansichten zu Abtreibung und Homosexualität zu verteidigen: “On his second full day of official campaigning, Fred Thompson spoke at length about his health and his opinions about Iraq, Social Security, homosexuality and abortion, both in an interview with reporters and at events around the state.” Und ein Video hat der neue Kandidat auch parat! Auf den ersten Blick ein gelungener Start, und im eigenen Team gibt man sich optimistisch. Doch glauben Kritiker weiter nicht an seine Chance, wegen des späten Einstiegs in die Kampagne. Und dass auch im Team nicht alles „eitel Sonnenschein“ ist, zeigt der überraschende Abgang von Jim Mills, einem ehemaligen FOX-Produzent, aus dem Kommunikationsstab von Thompson. Mills gab sich nach seiner nur kurzen Zeit im Team gar höhnisch gegenüber Thompsons Kampagnenführung. "About the only people who haven't worked in the Thompson press shop this summer are Larry Craig and that woman astronaut who wore those diapers cross country." Natürlich hat die neue Konkurrenz im eigenen Lager die konservativen Kandidaten eindeutig aufgeschreckt, denn der Name Thompson bringt unweigerlich eine neue Dynamik in das parteieigene Rennen. Marc Ambinder meint, er könne vielleicht die Gunst der Stunde nutzen: “Thompson benefits from the placebo effect. Apparently, some Republicans -- not enough, but some -- see him, hear him, and conclude that he's a consistent conservative. For the reason, he needs to get some meat on them bones, he'd better clothe the naked emperor, and quickly! Thompson is no dummy; for the sake of his ambition, he'd better get this.” Und manch einer der Gegenkandidaten aus dem eigenen Lager geht bereits in die Gegenoffensive, um Thompson den Wind aus den Segeln zu nehmen. So hat Mike Huckabee früh den Fehdehandschuh hingeworfen und Thompson zu einer Debatte aufgefordert: "I am aware of your comments on Fox News that you would like to participate in a series of Lincoln Douglas-styled debates. I would like to officially accept your offer," Huckabee said in a letter he sent to Thompson. Doch der Herausgeforderte lehnte dankend ab, so wie er zuvor auch schon die Debatte der Republikaner in New Hampshire sausen ließ. Unter die Gürtellinie gingen wohl die Berater von Mitt Romney. Die Website www.phoneyfred.org, die nach Thompsons Bekanntgabe online ging und den Kandidaten verunglimpft, lässt sich auf eine Beratungsfirma Romneys zurückverfolgen. Die Seite, die vom Netz genommen wurde, ist hier noch im Screenshot zu sehen:
“Nowhere on the site does it indicate who is responsible for it. But a series of inquiries leads directly to the website of Under the Power Lines, the political consulting firm of Warren Tompkins, Romney’s lead consultant in South Carolina.” Alles, was man zum Stand bei den Republikanern wissen muss, hat Politico in einem Trivial Campaign Pursuit zusammengefasst. Umfrage IV: Kaum VeränderungenDonnerstag, 6. September 2007Der neue Monat hat begonnen, und damit ist es auch wieder Zeit für die Auswertung unserer Umfrage. Ab heute wird Fred Thompson nun auch nicht mehr in Klammern stehen, denn er hat, wie bereits angekündigt, seine Kandidatur jetzt offiziell bekanntgegeben . An den Ergebnissen hat sich in den letzten Wochen nur wenig geändert: Die beiden Demokraten an der Spitze (Hillary Clinton und Barack Obama) konnten ihre Positionen festigen, auch der Republikaner Ron Paul bleibt auf Platz 3. Der Rest der Kandidaten konnte den Abstand zur Spitzengruppe nicht verringern. Hier die Ergebnisse in der Übersicht, in den Klammern sehen Sie wie immer die Veränderung zum Vormonat. 1. Hillary Clinton 34% (+1) 2. Barack Obama 23% (+2) 3. Ron Paul 19% (+/-0) 4. Mitt Romney 6% (-1) 4. (Al Gore) 6% (-1) 6. Rudy Giuliani 5% (-2) 7. Fred Thompson 5% (+/-0) 7. John Edwards 5% (+1) 9. John McCain 2% (+1) 10. Joe Biden 1% (-1)
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
um
12:43
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: al gore, barack obama, fred thompson, hillary clinton, joe biden, john edwards, john mccain, kandidaten, mitt romney, ron paul, rudy giuliani, umfrage
Ist Thompson ein Sprinter?Mittwoch, 5. September 2007
Kurz nachdem Fred Thompson den Start seiner Kandidatur für das Präsidentenamt für den 6. September angekündigt hat, mehren sich bereits die Stimmen der Kritiker. Aus New Hampshire greift ihn der Vorsitzende der Partei an: Thompson wolle sich vor der wichtigen parteiinternen Debatte am 5. September drücken.
“New Hampshire Republican Chairman Fergus Cullen said he is "disappointed" that Fred Thompson will apparently not appear at a party-sponsored debate next week. (…) He said that the campaign was invited two months ago to participate, but he has yet to hear a response at all from the campaign. He feels like Thompson timed his announcement in a way that means he doesn't have to participate. (…) "They are clearly trying to avoid this specific event," he said.” Außerhalb der Partei fragen sich viele Experten, welche Chancen Thompson angesichts des späten Einstiegs ins Rennen noch hat. Schließlich braucht er schleunigst gute Fundraising-Zahlen. Sollte Thompson im Oktober bei der Veröffentlichung der Einnahmen bis zum dritten Quartal des Jahres zurückliegen, werden sich viele Spender fragen, ob sie auf ein lahmes Pferd setzen sollten. Sprinterqualitäten sind also vonnöten, stellt auch der Politico fest: “So Thompson’s deadline is not Election Day 2008, or even the January nominating contests. The make-or-break date for his campaign is Sept. 30 – the Federal Election Commission cut-off for the next financial report. That document, which must be filed by Oct. 15, will determine Thompson’s fate. If he looks weak, he is unlikely to get the money, endorsements and grass-roots support that he’ll need to pull off his Houdini act, insiders say. It amounts to a three-week, do-or-die sprint, and even Thompson does not claim to be a sprinter.”
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
um
09:28
| Kommentare (0)
| Trackback (1)
Tags für diesen Artikel: fred thompson, fundraising
The Race is onFreitag, 31. August 2007
Auf der republikanischen Seite ist Bewegung. Nachdem weder Giuliani, McCain noch Romney sich voneinander absetzen konnten, bekommen sie Anfang September Konkurrenz. Fred Thompson, der ehemalige Senator und Fernsehstar der Serie "Law and Order", wird am 6. September seine Kandidatur bekannt geben. Die Bekanntgabe wird über die Internetseite www.imwithfred.com erfolgen. Danach bricht er zu einer fünftägigen Bustour durch Iowa, New Hampshire und South Carolina auf. Thompson führt in den Umfragen das Feld der potentiellen Präsidentschaftskandidaten an.
Auch Newt Gingrich erneuert sein Versprechen, die USA zu reformieren. Mit dem Projekt American Solutions versucht er, eine Grassrootsbewegung der Ideen aufzubauen. The Race is on. Umfrage III: Clinton und Obama weiter vornDonnerstag, 2. August 2007Ein weiterer Monat ist vergangen, und pünktlich zum Monatsanfang kommen hier die monatlichen Ergebnisse unserer Blog-Umfrage zur amerikanischen Präsidentschaftswahl: Immer noch liefern sich Hillary Clinton und Barack Obama ein Duell um die Spitzenposition. Hillary Clinton hat im Vergleich zum Vormonat zwei Prozentpunkte verloren. Barack Obama konnte einen Prozentpunkt hinzugewinnen, der republikanische Verfolger Ron Paul sogar zwei Punkte. Die weiteren Präsidentschaftsanwärter liegen weit hinter den Spitzenkandidaten: Mitt Romney, der nicht offiziell kandidierende Al Gore und Rudy Giuliani erhalten von unseren Bloggern jeweils 7% der Stimmen. Die Wertung im Überblick: 1. Hillary Clinton 33% (-2) 2. Barack Obama 21% (+1) 3. Ron Paul 19% (+2) 4. Mitt Romney 7% (-3) 4. Al Gore 7% (+1) 4. Rudy Giuliani 7% (-1) 7. Fred Thompson 5% (+2) 8. John Edwards 4% (+-0) 9. Joe Biden 2% (+1) 10. John McCain 1% (+1) Wie immer sind wir gespannt auf Ihre Meinung zu unserer Umfrage! Bloggen und wählen Sie einfach mit.
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
um
09:51
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: al gore, barack obama, fred thompson, hillary clinton, joe biden, john edwards, john mccain, mitt romney, ron paul, rudy giuliani, umfrage
Thompson: eine Marke im AufwindMittwoch, 25. Juli 2007Die aktuelle Forbes-Umfrage, der Forbes 08-Tracker, näherte sich den Präsidentschafts-Kandidaten mit den Kategorien der allgemeinen Marktforschung und fragte die Bevölkerung mit Hilfe von 46 Attributen nach den Eigenschaften der Kandidaten. Heraus kamen interessante Ergebnisse: Als „kältester“ Kandidaten entlarvte die Umfrage Hillary Clinton, „wärmster“ Kandidat wurde Barack Obama. Am schrulligsten empfanden die Befragten Dennis Kucinich, der Aktivste war eindeutig Al Gore. Eine Botschaft an das Lager der Republikaner dürfte dieses Ergebnis sein: Den besten Gesamteindruck bot ihr „Noch-nicht-Kandidat“ Fred Thompson. Steigt Thompson ins Rennen ein?Freitag, 20. Juli 2007Worüber wir seit April spekulieren, könnte nun bald eintreten: die Kandidatur des Republikaners Fred D. Thompson. Anscheinend baut Thompson gerade ein Kampagnenteam auf. Interna hat die Washington Post: “While Thompson is moving steadily in hiring a staff and building a campaign infrastructure, aides say they do not want to rush an announcement before they are ready. A kickoff will not happen in July, said several aides who spoke on the condition of anonymity because the campaign has not publicly announced its intentions. Republican consultant Mary Matalin, who is advising Thompson, said the announcement will be made when the campaign infrastructure is ready to make the most of the surge in interest she believes will follow.” Die New York Sun will bereits wissen, dass einige der Mitarbeiter von John McCain, die gerade das Weite suchen, bei Thompson anheuern werden. Dass ein später Einstieg in den Wahlkampf sogar Vorteile haben kann, zeigt ein Bericht der NY Times, die auf Political Wire kommentiert wird. Demnach sind viele der Wähler schon jetzt vom Wahlkampf ermüdet. In vielen Interviews mit Reportern geben Wähler zu Protokoll, dass ihrer Ansicht die Kampagne zu früh zu intensiv geführt werde, und dass sie sich von den vielen Reden, Angriffen, den Berichten und Kandidaten überwältigt fühlen.
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
um
12:27
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: fred thompson, John McCain
(Seite 1 von 2, insgesamt 19 Einträge)
» nächste Seite
© Initiative ProDialog, Dorotheenstr. 35, 10117 Berlin - Impressum |