UmfrageWer wird die Präsidentsschaftswahl gewinnen?
TagsAfro-Amerikaner Al Gore al-Qaida Angela Merkel Ann Coulter arnold schwarzenegger Barack Obama berater Bill Clinton Bill Richardson bittergate Blog blogosphäre caucus cnn daily kos delegierte democrats abroad Demokraten deutschland dnc Elton John Endorsement Facebook fec Florida Frauen fred thompson Fundraising George Bush GOTV grassroots Hillary Clinton Howard Dean Indiana Internet iowa Irak Iran islam Joe Biden Joe Trippi John Edwards john kerry John McCain Junge Wähler kalifornien Kampagnenmanager Kandidaten kentucky
|
Verwandte Tags
barack obama berater Blog cnn daily kos demokraten endorsement Facebook Frauen fundraising geiselnahme gotv grassroots hillary clinton internet John Edwards john mccain junge wähler kalifornien kommunikation mike huckabee mitt romney mobilisierung moveon.org myspace negative campaigning netzwerk new hampshire rede republikaner rudy giuliani Twitter umfrage wahlwerbung youtube zielgruppenRassismus zum AnsteckenDienstag, 24. Juni 2008
Dieser Button wurde bei der Republican State Convention in Texas verteilt:
Der Verkaufstand wurde von Republicanmarket Das Blog 23/6 ruft bereits zum Vergeltungsschlag auf und bietet dazu folgendes Produkt an:
Netzwerke sind die RevolutionMontag, 21. April 2008
Am Freitag hielt der Techpresident-Blogger Micah L. Sifry zum Ausklang der Politics Web 2.0-Konferenz in London einen Vortrag über die Rolle von Web 2.0 im US-Wahlkampf: Die Netzwerke sind die Revolution, lautet sein Credo, dass sich an einer simplen Frage festmachen lässt. Was ist mächtiger, eine E-Mail-Liste mit einer Million Adressen oder ein Netzwerk von 1000 Bloggern? Anhand der drei Punkte Botschaft, Basis-Mobilisierung und Fundraising zeigte Micah L. Sifry, in welche Richtung die Zukunft weist:
1. Die Botschaft können die Wähler selbst durchaus besser vermitteln als die Kampagnen-Zentrale. Allein die YouTube–Videos Vote Different (5 Millionen Zuschauer), Yes We Can (7 Millionen Zuschauer) und Hillary and the Band (410.000 Zuschauer) haben enorme Aufmerksamkeit erreicht. Phil de Vellis, der Produzent des „Vote Different“-Videos sagte einmal in der Huffington Post, dass er das Video konzipiert hat, um zu zeigen, wie ein einzelner Bürger den Wahlkampf beeinflussen kann. 2. Die Mobilisierung von Freiwilligen geht von den Grassroots-Netzwerken selbst aus. So hatte Joe Antony mit MySpace for Obama die Massen aufgerufen. Farouk Olu Aregbe aktivierte One Million Strong for Barack bei Facebook. Websites wie Meetup.com und eventful.com helfen tausende Menschen vor Ort zu mobilisieren. 3. Nicht zuletzt spiegelt sich die Grassroots-Aktivität und das Netzwerken auch in der Fundraising-Struktur Barack Obamas wider. Er spricht nicht die großen Geldgeber an, sondern den “kleinen Mann”, dessen 20$-Spenden im Gegensatz zu Großspenden auch mehrfach eingehen dürfen. Auch die Grassroots-Organisation MoveOn.org unterstützte Obama, indem sie ihr Netzwerk zum Fundraising aktivierte. Die Lektion lautet also: Netzwerke sind einflussreicher als E-Mail-Listen.
Blogeintrag von Ute Pannen
um
14:52
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: barack obama, blogosphäre, facebook, fundraising, grassroots, hillary clinton, mobilisierung, moveon.org, myspace, netzwerk, youtube
Die soziale Dimension der PolitikDienstag, 8. April 2008
Nach einer Studie des PEW- Meinungsforschungsinstitut nimmt der Gebrauch sozialer Netzwerke und Videos im US-Wahlkampf stark zu.
Die Untersuchung zeigt, dass sich unter den jungen Amerikanern ein neues Medienverhalten verzeichnen lässt. Nachrichten werden nicht mehr in erster Linie aus Tageszeitungen oder Nachrichtensendungen im Fernsehen entnommen, sondern aus E-Mails von Freunden. Damit werden die Jugendlichen nicht nur zu Konsumenten von Nachrichten, sondern auch zu Sendern. In der New York Times wird die 25 jährige Lauren Wolfe zitiert, die als „President of College Democrats of America“ aktiv ist: „Oft lese ich eine interessante Meldung im Internet und sende die URL an zehn Freunde.“ Sie fügt hinzu, dass sie lieber einen Artikel liest, der sie in einer E-Mail eines Freundes erreicht, als den Artikel selbst in der Zeitung zu suchen. Somit wächst die Bedeutung sozialer Netzwerke wie Facebook und sozialer Medien wie YouTube von reinen Unterhaltungsformaten zu Nachrichtenmedien. Dieses Phänomen lässt sich auch in den Kampagnen der Kandidaten beobachten. Allen voran nutzt Barack Obama die Möglichkeiten des wachsenden Interesses an Web 2.0. Als Barack Obama im Januar auf die letzte „State of the Union“-Rede von George W. Bush mit einem fünfminütigen Video-Kommentar reagierte, erreichte diese Rede wenig Aufmerksamkeit von Zeitungen und Fernsehen. Aber das Video war vielmehr für das Internet geschaffen und schnell auf YouTube veröffentlicht, wo es auf der Liste der populärsten Videos erschien und auf Googles Liste der meist gebloggten Themen. Es wurde über 1,3 Millionen Mal angeschaut und von mehr als 500 Blogs verlinkt. Außerdem zirkulierte es weitreichend in sozialen Netzwerken wie Facebook. Zwei Drittel der unter 30-jährigen amerikanischen Web-Nutzer geben an, soziale Netzwerke zu nutzen, während weniger als 20% der Älteren sich dort registrieren. MySpace und Facebook dienen auch als Bindeglied zu den Kandidaten. Die Nase vorn hat in diesem Rennen um die Wählergunst eindeutig Barack Obama mit zirka 1 Million „Freunden“ auf den beiden Webseiten. Hillary Clinton, seine Rivalin innerhalb des demokratischen Lagers, folgt mit kaum 330.000 Freunden und der Republikaner John McCain verzeichnet dort über 140.000 Anhänger. Nach Angaben des PEW Instituts haben vier von zehn jungen Wählern Kandidaten-Reden, Interviews und Spots im Internet angesehen. Sie bezeichnen die Online-Diskussionen und Videos als relevante Quelle für Wahlkampfinformationen. So war in den Tagen nach Barack Obamas Speech on Race der Link zu dem Video und dem Text das meistversandte Thema auf Facebook.
Blogeintrag von Ute Pannen
um
10:04
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: barack obama, blogosphäre, facebook, internet, junge wähler, kommunikation, myspace, rede, umfrage, youtube, zielgruppen
YouTube-ChartsDienstag, 1. April 2008
Wer behauptet, dass John McCain keine Unterstützer im Internet hat, der kennt die McCain-Girls noch nicht. Sie haben sich innerhalb einer Woche mit “It’s Raining McCain” in die YouTube-Charts gesungen.
Immerhin eine halbe Million Klicks erreichte das Amateur-Video in einer Woche. Allerdings wird nicht ganz deutlich, ob es wirklich von McCain-Freunden oder -Feinden stammt. In der amerikanischen Blogosphäre wird sogar diskutiert, ob es sich dabei um das Ergebnis einer schmutzigen Kampagne der Demokraten handelt. Der Autor eines Artikels im DailyKos ist zum Beispiel der Meinung, dass niemand, der McCain ernsthaft wohlgesonnen ist, dieses Video verbreiten würde. Er erinnert daran, dass die Demokraten auf verschiedensten Fronten kämpfen müssen und eine davon die kulturelle ist. Während die Demokraten als „center-hip party“ wahrgenommen werden, haben die Republikaner mit einem „extreme-unhip“ Image zu kämpfen. Der DailyKos-Autor DHinMI meint: „Therefore, I'm happy to see that somewhere some Democrats decided to bring a gun to the cultural knife fight by producing and disseminating horrifically bad YouTube videos that are so awful that they couldn't possibly be the honest product of people who really do like John McCain.“ Was meinen Sie, ist es echt? Blogger-Streik für Hillary ClintonMittwoch, 19. März 2008Prominente Pro-Hillary-Blogger des populären US-Blogs DailyKos streiken. Mit dem Streik bringen sie ihren Protest gegen die harschen Anti-Clinton-Artikel von progressiven Kollegen aus dem eigenen Portal zum Ausdruck. Der Autor Alegre beklagt, dass in den letzen Monaten die Töne auch unter progressiven Bloggern immer beleidigender gegenüber Hillary Clinton und ihren Unterstützern wurden. Der Autor habe sich diese Ausfälligkeiten lange gefallen lassen, weil er an die Online-Community geglaubt habe. Damit ist jetzt Schluss, gab Alegre bekannt. In einem offenen Brief an die „progressive blogosphere“ schreibt Alegre, dass er ab sofort keine Texte mehr auf DailyKos postet und nicht mehr die Vermehrung von Seitenaufrufen unterstützt, bis die Kandidatin Hillary Clinton nicht mehr in einer „derart abscheulichen und sexistischen Weise“ attackiert wird. Alegre hat die "American Federation of Concerned Bloggers (AFCB)" gegründet, der sich bereits dreißig Blogger angeschlossen haben, unter ihnen befindet sich auch Matt Stollers von MyDD.com. Im ersten Moment mag ein Streik - gerade unter Meinungsmachern - kontraproduktiv wirken, doch die Bekanntmachung von Alegre provozierte bereits über 1200 Kommentare (dann wurde die Kommentarfunktion deaktiviert). Web 2.0-WählerMontag, 10. März 2008
Wenn es um soziale Netzwerke geht, ist Fred Stutzman, Autor des Weblogs TechPresident, Muttersprachler. Facebook, YouTube, Twitter – diese Anwendungen sind tief in seinen Alltag integriert. Er stellte in dieser Woche die Bedeutung von Web 2.0 für den amerikanischen Wahlkampf vor. Dabei betont er, dass soziale Medien nie die alleinigen Kampagneninstrumente sind, aber die Stoßkraft und Eigendynamik einer Bewegung unterstützen. Barack Obamas Momentum bietet das beste Beispiel, wie soziale Netzwerke Wähler aktivieren können: online und offline. Sie spenden, senden E-Mails, SMS und YouTube-Videos, doch allem voran generieren sie Aufmerksamkeit und Interesse.
In diesem US-Wahlkampf interagieren eine beträchtliche Zahl von Wählern auf sozialen Netzwerken mit ihren Kandidaten. Millionen schauten YouTube-Videos an, Tausende pflegen Facebook-Freundschaften mit Kandidaten. Diese Wähler tragen massiv zur Verbreitung von Informationen rund um die Kandidaten bei, und manche von ihnen nehmen wichtige Funktionen ein. Wer sind also diese Web 2.0-Wähler? Offensichtlich gibt es verschiedene Typen: 1. Der Schaufenster-Typus Nach Angaben des Pew Research Centers haben fast 70 Millionen Amerikaner ein Profil in einem sozialen Netzwerk und viele Millionen haben sich YouTube-Videos angesehen. Der Schaufenster-Typus repräsentiert die große Mehrheit der Web 2.0-Wähler. Sie nehmen aus der Distanz am Geschehen in den sozialen Netzwerken teil: Sie schauen Videos an, beobachten Freunde, wie diese in sozialen Netzwerken politische Positionen einnehmen, aber sie nutzen sie nicht selbst zur politischen Meinungsäußerung. Das Pew Forschungsinstitut geht davon aus, dass fast ein Viertel der Amerikaner einen Teil ihrer politischen Informationen aus dem Internet zieht. Man kann sich also vorstellen, wie verbreitet der Schaufenster–Typus ist. 2. Die Zehen-Eintunker Die Zehen-Eintunker gehen einen Schritt weiter als die Schaufenster-Typen, sie kommunizieren ihre Interessen aktiv in sozialen Netzwerken. Sie unterstützen Kandidaten auf Facebook oder nutzen traditionelle Möglichkeiten wie E-Mails, um im Sinne von viralem Marketing eine politische Botschaft zu verbreiten. Die Gruppe der Zehen-Eintunker ist kleiner und jünger als die der Schaufenster-Typen. Nach Angaben von Pew pflegen 3% der Amerikaner eine „Freundschaft“ mit einem Kandidaten innerhalb eines sozialen Netzwerkes. 3. Der Kommunikator Der Kommunikator ist in etwa die Person, die man als Web 2.0-Muttersprachler bezeichnen würde. Sie benutzen Blogs, Foren oder soziale Netzwerke, um ihre politische Information zu streuen. Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass sie selber Blogger sind, aber sie nutzen sie gelegentlich, um Botschaften zu versenden. Laut der Blogads-2008-Erhebung haben 17% der Leser politischer Blogs ihr eigenes Blog. Die Kommunikatoren sind wichtige Produzenten von Inhalten in sozialen Netzwerken. 4. Experte Zu den Experten auf dem Gebiet des sozialen Netzwerkens gehören zum Beispiel die 14.000 Amerikaner, die Barack Obama auf Twitter Es sind interessante Parallelen zwischen diesen Gruppen zu beobachten. Sowohl Schaufenster-Typen als auch Experten neigen dazu, im Internet zu spenden. Beide besuchen die Kandidaten-Webseiten und abonnieren Newsletter. Der Unterschied liegt nicht im Konsumieren von Nachrichten, sondern im Produzieren. Soziale Netzwerke sind also zu einem wichtigen Instrument des US-Wahlkampfes geworden, weil jeder, der etwas zu sagen hat, das auch tun kann. Die Zahl der Schaufenster-Typen überwiegt natürlich über allen anderen, aber mit der Zeit entwickeln sich immer mehr Wähler zu Web2.0-Muttersprachlern. Es ist eine Langzeitentwicklung, aber eine vielversprechende - auch für Deutschland.
Blogeintrag von Ute Pannen
um
12:58
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: Barack Obama, blogosphäre, Facebook, John Edwards, Twitter, YouTube, zielgruppen
Video-EffekteMontag, 10. März 2008
In der letzen Woche haben wir den Spot vorgestellt, mit dem Hillary Clinton erfolgreich in Ohio und Texas ihren Wahlkampf geführt hat. In der Zwischenzeit sorgte dieses Video für einige Reaktionen in der amerikanischen Öffentlichkeit:
Neben TV-Ausstrahlungen in Ohio und Texas brachte das Video über 150.000 Clicks auf YouTube. Aber Fernsehen und YouTube sind bei weitem nicht die einzigen Medien, die sich mit diesem Spot beschäftigt haben. Schnell brach in der Blogosphäre eine Diskussion aus, die thematisiert, ob Hillary Clintons Team Barack Obama in diesem Video schwärzer retuschiert hat, als er eigentlich ist.
Der Fernsehsender CNN fühlte sich motiviert, die Telefonszene des Videos aufzugreifen, in der die Frage gestellt wird, wen die Amerikaner sich im Weißen Haus wünschen, wenn um 3 Uhr morgens das Telefon klingelt. Die Botschaft des Videos ist klar, nur die fleißige und immer gegenwärtige Kandidatin Hillary Clinton ist in einer Gefahrensituation bereit. Dass CNN diese Szenerie ziemlich absurd findet, zeigte der Sender mit einer Meinungsumfrage unter seinen Zuschauern. Er rief auf, per Telefon abzustimmen: „Was vermuten Sie, wer ist der mürrischste Präsident, wenn er um 3 Uhr morgens durch einen Telefonanruf geweckt wird...“ Bevor diese Umfrage erste Ergebnisse aufwies, wurde schon der nächste Skandal aus dem Umfeld des Videos bekannt. Die Schauspielerin, die das schlafende Mädchen im Clinton-Werbespot darstellt, outet sich vor der Fernsehkamera als Obama-Unterstützerin, die sich schon auf verschiedenen Ebenen für die Kampagne des Konkurrenten engagiert hat. Warum sie dann überhaupt im Clinton-Video mitspielt, hat nur den einen Grund: Bei den verwendeten Aufnahmen von dem Mädchen handelt es sich um acht Jahre altes Filmmaterial, über dessen Verwendung sie selbst keine Kontrolle mehr hat. Aber sie würde gerne an einem Gegenvideo für ihren Favoriten Barack Obama mitwirken, lächelt sie unschuldig in die Kamera.Was auch immer der Wahrheit am nächsten kommt, eines steht fest, Werbespots und You Tube Videos sind zu Wahlkampfmedien geworden, die crossmedial ihre Wirkung entfalten.
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
um
12:23
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: barack obama, blogosphäre, cnn, hillary clinton, internet, wahlwerbung, youtube
Mit dem Rücken zur WandMittwoch, 5. März 2008Da sitzt man in Washington zwischen Politikberatern, Wahlkämpfern, Bloggern und Journalisten und verfolgt die vermeintlich entscheidenden Vorwahlen und ist mal wieder überrascht. Nicht nur vom für Hillary - zuletzt oft bezweifelten - positiven Ergebnis, auch davon, mit welcher Fazination und Intensität die verschiedenen Kampagnen begleitet werden. Jede Zeitung, jeder Fernsehsender und jedes sogenannte „independent medium“ haben das Thema aufgegriffen. Und fast alle Gespräche an diesem Abend drehen sich um die „presidential candidates“. Vor allem um die Frage: Reichen Hillary diese Siege für die ersehnte Nominierung? Fakt bleibt aber, dass die Demokraten weiter intern kämpfen, während die Republikaner mittlerweile entspannt mit McCain auf das grosse Ziel blicken: die US Präsidentschaft 2008. Und dieser Wahlkampf wird, egal mit welchem Kandidaten auf demokratischer Seite, der teuerste und modernste sein, den die Welt bisher gesehen hat. Es bleibt also spannend. P.S.: Genauere Informationen zu den Ergebnissen der Kandidaten in den einzelnen Bevölkerungsgruppen finden Sie hier. MoveOn für Barack ObamaMontag, 4. Februar 2008MoveOn.org, eine der größten Grassroots-Organisationen der USA, unterstützt jetzt Barack Obama im US-Wahlkampf. Die MoveOn.org- Mitglieder unterstützen zum ersten Mal überhaupt einen Präsidentschaftskandidaten und haben sich in einer Abstimmung mit 70,4% zu 29,6% eindeutig für Obama entschieden. Mehr als 1,7 Mio. der 3,2 Mio. Mitglieder von MoveOn.org leben in den Super-Tuesday-Staaten, mehr als eine halbe Million allein in Kalifornien. Jeder zehnte Wähler ist hier also ein Mitglied von MoveOn.org. Barack Obama begrüßte die Unterstützung am Freitag: „In nur wenigen Jahren haben die MoveOn.org-Mitglieder wieder einmal gezeigt, das Veränderung nicht von oben nach unten vollzogen wird, sondern von der Basis kommt. MoveOn.org zeigte schon im Kampf gegen den Irakkrieg – einem Krieg, den ich auch von Anfang an ablehnte - was Amerikaner erreichen können, wenn sie sich in einer Grassroots-Organisation für einen Wechsel zusammentun. " MoveOn bestätigte nun, sofort mit der Mobilisierung für Obama zu beginnen. Bereits bei den Mid-Term Elections hatte die Organisation ihre umfassende Wählerdatenbank genutzt, um die Menschen mit Telefonanrufen an ihre Stimmabgabe zu erinnern. Der klare Sieg Obamas in der MoveOn-Wahl zeigt, dass er bereits von John Edwards‘ Rückzug aus dem Wahlkampf profitiert. Am Donnerstag erzielte Obama auch in der Leserumfrage des Daily Kos, einem der beliebtesten US-amerikanischen Blogs, einen Stimmengewinn von 35%, während Hillary Clinton ihren Stimmenanteil nicht verbessern konnte.
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
um
14:07
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: barack obama, blogosphäre, daily kos, demokraten, endorsement, gotv, hillary clinton, kalifornien, moveon.org
GOP meets YouTube: Huckabee punktet, CNN kontert KritikMittwoch, 5. Dezember 2007Im August hatten die demokratischen Kandidaten das zweifelhafte Vergnügen der YouTube via CNN-Debatte. Letzten Mittwoch in St. Petersburg in Florida waren nun acht Bewerber der Republikaner dran, vom Sender CNN aus vielen tausend Einreichungen ausgewählte Fragen der YouTube-Nutzer im Fernsehen zu beantworten. (…) “It’s interesting to see our critics really focusing on the questioners, but not really focusing on the questions. You haven’t heard them say that these were not useful questions.””
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
um
17:42
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: blogosphäre, hillary clinton, internet, john mccain, mike huckabee, mitt romney, republikaner, rudy giuliani, youtube
Geiseln im Wahlkampfbüro und Blogger-AufruhrDienstag, 4. Dezember 2007
Nach dem Schock in Rochester (New Hampshire), wo ein psychisch kranker Mann am vergangenen Wochenende Mitarbeiter im Wahlkampfbüro von Hillary Clinton als Geiseln nahm, überhitzten sich auch die Gemüter der Blogger aus beiden Lagern. Das liberale Blog „Crooks& Liars“ postete Kommentare von republikanischen Anhängern, die hinter der Geiselnahme im umkämpften New Hampshire eine Auftragsaktion der Clinton-Mannschaft wähnten. Auch in der Blogosphäre geht es also mittlerweile weit unter die Gürtellinie. Zum Glück kamen die Geiseln unverletzt frei.
(Seite 1 von 1, insgesamt 11 Einträge)
© Initiative ProDialog, Dorotheenstr. 35, 10117 Berlin - Impressum |