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Vorwahlen in South Carolina und Nevada: Eine NachleseMontag, 21. Januar 2008
Der Vorwahl-Wanderzirkus machte am Samstag in Nevada und South Carolina halt. In South Carolina siegte John McCain knapp vor Mike Huckabee, den Nevada Caucus konnte Hillary Clinton für sich entscheiden. Hier eine kurze Nachlese zu den Vorwahlen.
SOUTH CAROLINA John McCain hat Frieden mit South Carolina geschlossen. Acht Jahre nach seiner bitteren Niederlage gegen George W. Bush konnte er den Palmetto State nun für sich entscheiden. Den Ausschlag für seinen Sieg gaben Independents (also unabhängige Wähler). Sie machten zwar nur ein Fünftel der Wähler aus, bei ihnen hatte McCain jedoch einen Vorsprung von 17 Prozentpunkten. Dies reichte, um sich mit 33% der Gesamtstimmen gegen Mike Huckabee (30%) durchzusetzen. Auch bei Vorwählern, die sich als politisch moderat oder liberal bezeichneten, hatte der Senator aus Arizona einen erheblichen Vorsprung. In South Carolina trat jedoch ein altes Problem McCains zu Tage: Er ist nicht in der Lage, die Stammwähler der Partei entscheidend für sich mobilisieren. Sieben von zehn Vorwählern in South Carolina bezeichneten sich als konservativ. Diesen Block verlor McCain gegen Mike Huckabee mit 35% zu 29%. Auch die offiziell als Republikaner registrierten Wähler verlor er mit einem Prozentpunkt gegenüber Huckabee. Kein gutes Zeichen also für McCain in Richtung Florida. Der Sunshine State ist ein geschlossener Vorwahlstaat. Hier dürfen keine Independents an die Wahlurnen, sondern nur republikanische Stammwähler. John McCains Siegerrede: NEVADA Hillary Clinton ging offiziell als Siegerin aus dem Caucus in Nevada hervor. Sie konnte eine knappe Mehrheit von 50,7% der Stimmen auf sich vereinen. Barack Obama gewann 45,2% der Caucus-Gänger für sich. John Edwards landete abgeschlagen auf dem dritten Platz mit 4%. Clintons Sieg basierte vor allem auf Delegiertenstimmen aus Clark County, dem größten Bezirk Nevadas, der auch die Millionenstadt Las Vegas beheimatet. Es zeigte sich, dass das Endorsement der in Nevada äußerst einflussreichen Culinary Workers Union (Gaststättengewerkschaft) für Obama wenig Effekt hatte. Barack Obama gewann vor allem die ländlicheren Wahlkreise im Norden und Nordwesten des Staates. Da die Delegiertenanteile in diesen Gegenden stärker gewichtet wurden als die im bevölkerungsreichen Clark County, konnte Obama sogar insgesamt mehr Delegiertenstimmen (13) auf sich vereinigen als Hillary Clinton (12). Wichtiger als die Delegiertenzahlen ist für Hillary jedoch, dass ihr gutes Abschneiden nicht nur auf weiblichen Wählern basierte, sondern auch auf Hispanics, von denen sich zwei Drittel für die New Yorker Senatorin aussprachen. Dieser Wählerblock kann entscheidend in Staaten wie Kalifornien, Texas oder Arizona sein. Obama entschied hingegen 80% der schwarzen Caucus-Gänger für sich. Ein gutes Signal in Richtung South Carolina, an dessen demokratischer Primary sich bis zu 60% Afro-Amerikaner beteiligen könnten. Hillary Clintons Siegerrede: Bei den Republikanern gewann, wie erwartet, Mitt Romney (51,7%). Ron Paul gelang ein überraschender zweiter Platz mit 13,7% der Stimmen. Seine Botschaft der individuellen Freiheit und des außenpolitischen Isolationismus machte Eindruck bei libertären Wählern im Südwesten des Landes.
Blogeintrag von Maik Bohne
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Ron Paul, der Sechs-Millionen-Dollar-MannDienstag, 18. Dezember 2007Ron Pauls Mannschaft hat die Geldmaschine angeworfen. Dem Kampagnenteam gelang jetzt das Unglaubliche: Innerhalb von 24 Stunden sammelte es 6 Millionen US-Dollar ein. Damit hat das Team die eigens aufgestellte Rekordmarke aus dem November geknackt: Vor einem Monat flossen an einem Tag insgesamt 4,2 Millionen US-Dollar auf das Wahlkampfkonto des Texaners. Spenden: weitere Zahlen fürs dritte QuartalDienstag, 9. Oktober 2007Nach den ersten Schätzungen zu den Spendensummen im dritten Quartal, sind jetzt weitere Zahlen – vor allem die der republikanischen Kandidaten – eingetroffen. Demnach kommen für die Kandidaten der GOP folgende Summen für die Zeit von Juli bis September zusammen (in US-Dollar): Rudy Giuliani 10.5 Mio. 16 Mio. Cash on Hand (der Betrag, der für den Wahlkampf zurückgelegt wird) Mitt Romney 9,5 Mio. plus 8,5 aus eigener Tasche, 9 Mio. CoH 9,3 Mio. 7 Mio. CoH John McCain 6 Mio. 3,6 Mio. CoH, 1,5 Mio. Schuld Ron Paul 5 Mio. 5 Mio. CoH Mike Huckabee 1 Mio. Sam Brownback n.n. Erstaunlich sind auch die wenig berauschenden Zahlen für den Geheimtipp Mike Huckabee , der bei der Ames Straw Poll überraschend vorne gelegen hatte und nun lediglich eine Million Dollar einnahm. Bei den Demokraten trudeln ebenfalls weitere Zahlen ein.
Ein Blick auf die beiden Lager offenbart den Katzenjammer bei den Republikanern. Die Demokraten haben ihnen in Sachen Spendensammeln eine ordentliche Lektion erteilt – 63 zu 33 Millionen bei den wichtigsten Kandidaten. Auch in der Anzahl der Spender sind die Demokraten der GOP weit enteilt: “In addition to cash, the Democrats have seen an explosive expansion of their donor base. Illinois Sen. Barack Obama reports 352,000 givers, including more than 90,000 new donors to his campaign in the third quarter alone. About 100,000 fresh faces gave money to When combined, those two dynamics — more cash and donors — are raising the specter that, for the first time in recent history, the Republican Party and its nominee could suffer a significant financial disadvantage when next year’s races begin in earnest.” Giuliani liegt also auch bei den Einnahmen vorne, wenn auch nur eine Million vor Romney. Der wiederum hat 8,5 Millionen seiner 18 Millionen aus eigener Tasche dazu gesteuert, um den Wahlkampfmotor nicht vorzeitig abzuwürgen. Insgesamt liegen die Zahlen niedriger als in den drei Monaten davor. Dies liegt in erster Linie an der Ferienzeit, in der potenzielle Spender unterwegs auf Reisen sind.
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
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15:32
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Obama sammelt 20 Millionen Dollar im dritten QuartalDienstag, 9. Oktober 2007Die Fundraising-Zahlen für das dritte Quartal sind da – zumindest teilweise. Demnach erwirtschafteten die Kandidaten nach eigenen Angaben folgende Summen zwischen Juli und September:
Die restlichen Links zu den einzelnen Angaben findet man beim Political Wire.
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
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Umfrage VDienstag, 2. Oktober 2007
Die Veränderungen in unserer Umfrage sind auch in diesem Monat nur gering. Unsere Leser scheinen weiterhin davon auszugehen, dass Hillary Clinton als Kandidatin der Demokraten die besten Chancen haben wird, während Ron Paul momentan bei den Republikanern in Führung liegt. Im Verfolgerfeld haben Rudy Giuliani, Fred Thompson und John Edwards die Plätze mit Mitt Romney und dem inoffiziellen Kandidaten Al Gore getauscht. Hier die Ergebnisse im Überblick:
1. Hillary Clinton 33% (-1) 2. Barack Obama 24% (+1) 3. Ron Paul 17% (-2) 4. Rudy Giuliani 6% (+1) 4. Fred Thompson 6% (+1) 4. John Edwards 6% (+1) 7. Mitt Romney 5% (-1) 7. (Al Gore) 5% (-1) 9. John McCain 1% (-1) 9. Joe Biden 1% (+/- 0) Jetzt sind Sie wieder gefragt, werte Leser: Wie schätzen Sie unsere Ergebnisse ein? Was sagen sie über die aktuellen Entwicklungen im Kampf um die Vorwahlen aus? Schreiben Sie uns, diskutieren Sie mit!
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
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12:00
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Umfrage IV: Kaum VeränderungenDonnerstag, 6. September 2007Der neue Monat hat begonnen, und damit ist es auch wieder Zeit für die Auswertung unserer Umfrage. Ab heute wird Fred Thompson nun auch nicht mehr in Klammern stehen, denn er hat, wie bereits angekündigt, seine Kandidatur jetzt offiziell bekanntgegeben . An den Ergebnissen hat sich in den letzten Wochen nur wenig geändert: Die beiden Demokraten an der Spitze (Hillary Clinton und Barack Obama) konnten ihre Positionen festigen, auch der Republikaner Ron Paul bleibt auf Platz 3. Der Rest der Kandidaten konnte den Abstand zur Spitzengruppe nicht verringern. Hier die Ergebnisse in der Übersicht, in den Klammern sehen Sie wie immer die Veränderung zum Vormonat. 1. Hillary Clinton 34% (+1) 2. Barack Obama 23% (+2) 3. Ron Paul 19% (+/-0) 4. Mitt Romney 6% (-1) 4. (Al Gore) 6% (-1) 6. Rudy Giuliani 5% (-2) 7. Fred Thompson 5% (+/-0) 7. John Edwards 5% (+1) 9. John McCain 2% (+1) 10. Joe Biden 1% (-1)
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
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Umfrage III: Clinton und Obama weiter vornDonnerstag, 2. August 2007Ein weiterer Monat ist vergangen, und pünktlich zum Monatsanfang kommen hier die monatlichen Ergebnisse unserer Blog-Umfrage zur amerikanischen Präsidentschaftswahl: Immer noch liefern sich Hillary Clinton und Barack Obama ein Duell um die Spitzenposition. Hillary Clinton hat im Vergleich zum Vormonat zwei Prozentpunkte verloren. Barack Obama konnte einen Prozentpunkt hinzugewinnen, der republikanische Verfolger Ron Paul sogar zwei Punkte. Die weiteren Präsidentschaftsanwärter liegen weit hinter den Spitzenkandidaten: Mitt Romney, der nicht offiziell kandidierende Al Gore und Rudy Giuliani erhalten von unseren Bloggern jeweils 7% der Stimmen. Die Wertung im Überblick: 1. Hillary Clinton 33% (-2) 2. Barack Obama 21% (+1) 3. Ron Paul 19% (+2) 4. Mitt Romney 7% (-3) 4. Al Gore 7% (+1) 4. Rudy Giuliani 7% (-1) 7. Fred Thompson 5% (+2) 8. John Edwards 4% (+-0) 9. Joe Biden 2% (+1) 10. John McCain 1% (+1) Wie immer sind wir gespannt auf Ihre Meinung zu unserer Umfrage! Bloggen und wählen Sie einfach mit.
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
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Fundraising: offizielle Zahlen, amüsante Fakten und ein wichtiges „Gesetz“Montag, 23. Juli 2007
Die erfolgreichen Zahlen der Senatoren Obama und Clinton im Spendensammeln sind jetzt auch von offizieller Seite bestätigt. Die Wahlkommission hat die offiziellen Kampagnensummen bis zum 30. Juni bekannt gegeben. Im Political Insider findet man eine Auflistung der Spendensummen für das 2. Quartal 2007. Hier die Zahlen in Millionen US-Dollar sowie der gesamte Betrag im Barbestand:
Amüsante und pikante Details zu den Finanzberichten für das 2. Quartal hat Politico.com zusammengetragen. So hat zum Beispiel Hillary Clinton, ihres Zeichens verheiratet mit einem notorisch untreuen ehemaligen Präsidenten, 8.000 Dollar für eine Catering-Firma ausgegeben, die den Namen „An Affair to Remember“ trägt. Rudy Giuliani überwies der Firma Branford 650 Dollar – diese verleiht Teleprompter. Interessanter vielleicht noch als die nackten Zahlen ist dieser Beitrag aus der Washington Times, der auf einen wichtigen Punkt bei all der Jagd nach Umfragewerten und Spendenbeträgen hinweist: dass nämlich Geld alleine keinen Sieg erringen wird.“Recent political history shows that Democratic presidential contenders who lead the pack at the start of the fundraising race often lose the early caucuses and primaries.” Der Artikel zitiert Joe Trippi, der 2004 in Howard Deans Team Kampagnenmanager war und zusehen musste, wie dieser in aussichtsreicher Position später doch nicht die Primaries überstand. Heute ist Trippi für John Edwards tätig. Er sagt: "Historically, the amount of money raised in the preprimary cycle has not been a good indicator of who wins the nomination," said Mr. Trippi, an adviser to former Sen. John Edwards of North Carolina. "Why so much attention by the press?" he said. "They can only report on two things at this early juncture in the race — polls and who's winning the fundraising race, neither of which, by the way, is a good indication of who wins."
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
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11:49
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Umfrage-Ergebnisse IIDienstag, 3. Juli 2007Die neuen Umfrage-Ergebnisse sind da! An der Spitze hat sich kaum etwas getan, Hillary Clinton liegt mit 35% der Stimmen immer noch vor Barack Obama mit 20%. Beide haben jedoch an Vorsprung verloren, Hillary Clinton einen Prozentpunkt, Barack Obama sechs. Und Ron Paul folgt mit 17% der Stimmen vor Mitt Romney. Der kommt nur noch auf 10% und büßt zum Vormonat 4% der Wählerstimmen ein. Die Demokraten liegen in der deutschen Wählergunst zwar noch immer vorne, allerdings verringern die Republikaner den Abstand zu ihnen und holen deutlich auf. Übrigens: Senator McCain, der auch in den USA mit allerlei Schwierigkeiten zu kämpfen hat (siehe hier, hier und hier), hat in unserer Umfrage bisher nicht eine einzige Stimme für sich gewinnen können. Hier noch einmal alle Ergebnisse im Überblick:
Was denken Sie über die Ergebnisse? Glauben Sie, dass Ron Paul seine Aufholjagd fortsetzt? Oder wird am Ende doch Hillary Clinton das Rennen machen? Ihre Meinung ist uns wichtig. Deshalb würden wir uns über einen Kommentar von Ihnen freuen!
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
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14:36
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Umfrage-ErgebnisseFreitag, 1. Juni 2007Seit etwa einem Monat läuft auf dem US-Wahlkampf-Blog die Umfrage „Wer wird die Präsidentschaftswahl gewinnen?“. Zeit für eine erste Zwischenbilanz: Aktuell liegt bei unserer Umfrage Hillary Clinton mit 36% der Stimmen deutlich vorn. Dann folgt Barack Obama, der 26% der Stimmen für sich gewinnen konnte. Die drei Verfolger Mitt Romney, Ron Paul und Rudolph Giuliani liegen abgeschlagen mehr als 10 Prozentpunkte hinter Obama und können nur 14%, 12% bzw. 10% der Stimmen für sich verbuchen. John Edwards und Fred Thompson, dessen Kandidatur noch nicht offiziell ist, haben jeweils nur 2% der Blogwähler überzeugen können. Im Moment scheint es, als würde der nächste Präsident, ob weiblich oder männlich, Mitglied der demokratischen Partei sein. Die Republikaner kommen zusammen auf nur 38% der Stimmen, nur zwei Prozentpunkte mehr als Frau Clinton allein erreicht. Hier die Ergebnisse im Überblick: 1. Hillary Clinton (Demokraten) 36% 2. Barack Obama (Demokraten) 26% 3. Mitt Romney (Republikaner) 14% 4. Ron Paul (Republikaner) 12% 5. Rudolph Giuliani (Republikaner) 10% 6. John Edwards (Demokraten) 2% 7. Fred Thompson (Republikaner) 2% 8. John McCain (Republikaner) 0% Die Umfrage-Ergebnisse werden jeweils am ersten Arbeitstag eines neuen Monats veröffentlicht. Ab dem nächsten Monat wird es zudem einen Vergleich zum jeweiligen Vormonat geben. Damit können die Popularitätskarrieren der einzelnen Kandidaten bis zur Wahl abgebildet werden. Wegen der Übersichtlichkeit sind nicht alle angekündigten Kandidaten aufgeführt. Sollten Sie für einen nicht aufgeführten Kandidaten stimmen wollen, schreiben Sie einfach eine Mail an info@prodialog.org oder einen Kommentar. Ihr Wunschkandidat wird dann in die Umfrage aufgenommen. Ab sofort stehen auch Joe Biden und Al Gore zur Wahl, auch wenn letzterer (noch) nicht offiziell kandidiert.
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
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14:06
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Wohl eher kein „Frontrunner“Dienstag, 20. März 2007Ron Paul klingt doch sehr nach Ross Perot, hat aber lange nicht das Geld, um seine Kampagne selbst zu finanzieren. Seine Vergangenheit als Liberterian mag für einige Aktivisten interessant, könnte aber für die Masse der Wähler hinderlich sein. Seine Botschaft ist ohne Frage attraktiv für einige konservative, aber auch regierungsskeptische Wähler. Gleichzeitig versucht er mit seinen Ansätzen von Isolationismus linke Wähler anzusprechen. Das erklärt sicher auch die Reaktionen im Internet. Aber bereits in diesem Spagat erahnt man die Probleme, die auf ihn in den Vorwahlen zukommen könnten – wenn sich denn jemand mit ihm beschäftigt. Überwältigender Zugriff für XFuseNews.com nach Ron Pauls C-Span AuftrittDienstag, 20. März 2007Nach der offiziellen Bekanntgabe seiner Kandidatur im Rahmen seines Auftrittes im U.S. Fernsehsender C-Span (siehe Video oben) gewinnt die multimediale Beachtung des Wahlkampfes von Dr. Ron Paul (Republikaner, Abgeordneter aus Texas, Mitglied des U.S. Repräsentantenhauses) an Aufwind. Dr. Paul, der sich selbst als Protestkandidat ausserhalb des republikanischen Establishments sieht und auch und von vielen Beobachtern so gesehen wird (siehe hierzu seine Kampagnenseite), konnte in den letzten Tagen in einer Reihe neuer Online-Foren punkten. Dies gilt besonders für das interaktive Medienportal XFuseNews, einer Zusammenfassung nahezu aller U.S.-amerikanischen Zeitschriften. In einer von XFuseNews durchgeführten Onlineumfrage liegt Dr. Paul – in dieser frühen Phase des Wahlkampfes – vor allen anderen Kandidaten. Bedeutend ist weniger das Ergebnis der Umfrage, als die Nutzung des Portals XFuseNews zur politischen Kommunikation. Seit dem Beginn des U.S.-Wahlkampfes ist es möglich, Hintergrundinformationen und Details zu den einzelnen Kandidaten an das Editoren-Team von XFuseNews zu senden. Die Zahl der e-Mails mit Informationen zu Ron Paul nach dem offiziellen Bekanntwerden seiner Kandidatur war überwältigend und überstieg vergleichbare Werte hinsichtlich aller anderen Kandidaten. Hierbei versucht XFuseNews gerade der Zielgruppe “unter 30” zu erreichen. “Wir wissen, das Internet wird in der kommenden Präsidentschaftswahl 2008 eine aktive und herausragende Rolle spielen. Wir haben versucht – und das Beispiel ‘Paul’ bestätigt unsere Beobachtungen – neue und interaktive Wege zu finden, über die die Öffentlichkeit Zugang zu Informationen über politische Kandidaten erhält”, attestierte Blaire Fanning von XFuseNews.com. “Wir sind bemüht, in der ‘Wähler-Kandidaten-Kommunikation’ neue Wege zu gehen, jenseits der offiziellen Onlinepräsenzen der einzelnen Kandidaten und jenseits einzelner, persönlicher Blogs”, so Fanning.
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