UmfrageWer wird die Präsidentsschaftswahl gewinnen?
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Das Internet hat die Schlagkraft des Fernsehens erreicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Forschungsinstituts Greenberg Quinlan Rosner, in der das Medienverhalten der amerikanischen Jugend untersucht wurde.
Die Umfrage (PDF) richtete sich an die 18-29-jährigen. Im Zentrum stand die Frage, wie sich die Jugend über Politik informiert. Dabei stellt sich heraus, dass wenn es um den US-Präsidentschaftswahlkampf geht, die meisten Jugendlichen lokale TV-Nachrichten sehen und fast ebenso viele sich im Internet informieren. Erst danach folgt das landesweite Fernsehen, wie Fox, NBC, CBS und ABC, wenn es um tägliche oder mehrfach täglich genutzte Informationsquellen geht. Welche Webseiten dazu aufgerufen wurden, wurde ebenfalls ermittelt. Von 176 Befragten gaben 37 an, hauptsächlich über die Suchmaschinen von AOL, Yahoo, MSN oder Google zu recherchieren. An zweiter Stelle stehen Webseiten von TV-Nachrichtensendern wie zum Beispiel CNN, BBC, oder FoxNews. Politische Webseiten dagegen wurden nur von 5 Befragten aufgerufen, die Wahlkampf-Websites der Kandidaten von 7. Die Webseiten sozialer Netzwerke wie MySpace wurden auch nur von 7 Befragten besucht, um sich über Kandidaten zu informieren, Online-Blogs von nur einem Befragten. Das Fernsehen ist demnach immer noch das wichtigste Informationsmedium, aber nur, weil es auch im Netz mit Websites vertreten ist. Die soziale Dimension der PolitikDienstag, 8. April 2008
Nach einer Studie des PEW- Meinungsforschungsinstitut nimmt der Gebrauch sozialer Netzwerke und Videos im US-Wahlkampf stark zu.
Die Untersuchung zeigt, dass sich unter den jungen Amerikanern ein neues Medienverhalten verzeichnen lässt. Nachrichten werden nicht mehr in erster Linie aus Tageszeitungen oder Nachrichtensendungen im Fernsehen entnommen, sondern aus E-Mails von Freunden. Damit werden die Jugendlichen nicht nur zu Konsumenten von Nachrichten, sondern auch zu Sendern. In der New York Times wird die 25 jährige Lauren Wolfe zitiert, die als „President of College Democrats of America“ aktiv ist: „Oft lese ich eine interessante Meldung im Internet und sende die URL an zehn Freunde.“ Sie fügt hinzu, dass sie lieber einen Artikel liest, der sie in einer E-Mail eines Freundes erreicht, als den Artikel selbst in der Zeitung zu suchen. Somit wächst die Bedeutung sozialer Netzwerke wie Facebook und sozialer Medien wie YouTube von reinen Unterhaltungsformaten zu Nachrichtenmedien. Dieses Phänomen lässt sich auch in den Kampagnen der Kandidaten beobachten. Allen voran nutzt Barack Obama die Möglichkeiten des wachsenden Interesses an Web 2.0. Als Barack Obama im Januar auf die letzte „State of the Union“-Rede von George W. Bush mit einem fünfminütigen Video-Kommentar reagierte, erreichte diese Rede wenig Aufmerksamkeit von Zeitungen und Fernsehen. Aber das Video war vielmehr für das Internet geschaffen und schnell auf YouTube veröffentlicht, wo es auf der Liste der populärsten Videos erschien und auf Googles Liste der meist gebloggten Themen. Es wurde über 1,3 Millionen Mal angeschaut und von mehr als 500 Blogs verlinkt. Außerdem zirkulierte es weitreichend in sozialen Netzwerken wie Facebook. Zwei Drittel der unter 30-jährigen amerikanischen Web-Nutzer geben an, soziale Netzwerke zu nutzen, während weniger als 20% der Älteren sich dort registrieren. MySpace und Facebook dienen auch als Bindeglied zu den Kandidaten. Die Nase vorn hat in diesem Rennen um die Wählergunst eindeutig Barack Obama mit zirka 1 Million „Freunden“ auf den beiden Webseiten. Hillary Clinton, seine Rivalin innerhalb des demokratischen Lagers, folgt mit kaum 330.000 Freunden und der Republikaner John McCain verzeichnet dort über 140.000 Anhänger. Nach Angaben des PEW Instituts haben vier von zehn jungen Wählern Kandidaten-Reden, Interviews und Spots im Internet angesehen. Sie bezeichnen die Online-Diskussionen und Videos als relevante Quelle für Wahlkampfinformationen. So war in den Tagen nach Barack Obamas Speech on Race der Link zu dem Video und dem Text das meistversandte Thema auf Facebook.
Blogeintrag von Ute Pannen
um
10:04
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Hoffnung texten an ObamaDonnerstag, 14. Februar 2008
Die Obama-Kampagne setzt in diesem Jahr die Standards im Bereich „Grassroots Campaigning“. Um junge Vorwähler zu erreichen und zu mobilisieren, haben sich die Wahlkampfmacher um David Plouffe und Steve Hildebrand jetzt ein Instrument der Handyindustrie einverleibt, das normalerweise benutzt wird, um Kids Klingeltöne ihrer Stars schmackhaft zu machen. In TV- und Radio-Spots, die sich an Erst- und Jungwähler richten, ruft Barack Obama zur Zeit auf, das Wort „Hope“ an die Nummer 62262 zu senden.
Schickt man die SMS ab, so bekommt man postwendend eine Antwort, in der man um die Eingabe seiner Postleitzahl gebeten wird. Danach schickt die Obama-Kampagne den Interessierten Einladungen zu Veranstaltungen in ihrer Nähe, zu Treffen von freiwilligen Helfern, Informationen zum komplizierten Vorwahl- und Caucus-System, Aufrufe zur Wahl und sogar Aufkleber. Der Vorteil: Obama kann Jungwähler nicht nur lebensnah erreichen, sondern bekommt auch deren Handynummern (durch ein geschicktes Opt-In-Verfahren). Dass SMS-Kommunikation die Wahlbeteiligung von Jungwählern steigern kann, hat kürzlich eine Studie der University of Michigan und der Princeton University herausgefunden. Text-Nachrichten steigerten danach die Wahrscheinlichkeit einer Stimmabgabe um 4,2 Prozent. Super spannend, duper knapp: Analysen zum Super TuesdayMittwoch, 6. Februar 2008
Historisch, dramatisch, spannend. Die versammelte amerikanische Wahlkampfexpertenschar fand gestern Abend große Worte für den Ausgang des Super Tuesday. Der Vorwahlkuchen hatte sich gut verteilt, jeder der Kandidaten schien Anlass zum Feiern zu haben. Wir wollen hier jedoch einen Blick hinter die schillernde Welt von Siegesreden, Konfettiregen und 30-Sekunden-Kommentaren wagen. Unsere Analyse der Wahlergebnisse soll eine erste Erklärung liefern für den Ausgang dieses aufregenden Vorwahlabends.
DEMOKRATEN Hillary Clinton und Barack Obama gehen beide als Sieger aus dem Super Dienstag hervor. Clinton gewann die bevölkerungsreichen Staaten Kalifornien und New York, sie liegt zudem im Rennen um die Delegierten vorn. Obama konnte die Mehrzahl der Super-Tuesday-Staaten (13-8) für sich entscheiden, er machte entscheidenden Boden gut gegenüber der noch vor zwei Wochen in nahezu allen Umfragen führenden Hillary Clinton. Eine Analyse der Nachwahlbefragungen ergibt ein interessantes Bild. Hillary Clinton gewann wichtige Wettbewerbe im Nordosten der USA. Siege in New York und New Jersey waren keine Überraschung, der Gewinn in Massachussetts hingegen schon. Obama hatte hier die gesamte politischen Elite des Staates hinter sich gewusst, u.a. Gov. Patrick Deval, Sen. Ted Kennedy und Sen. John Kerry. Auch im Westen der USA trumpfte Hillary mit lebenswichtigen Siegen in Kalifornien und Arizona auf. Ein Triumph in ihrer zweiten Heimat Arkansas war abzusehen, der erste Platz in Tennessee überraschte. Hillary Clinton konnte sich auch in dieser Vorwahlrunde wieder auf die klassische demokratische Wählerkoalition stützen, von der sie schon in New Hampshire, Nevada und Florida zu Siegen geführt worden war. Weiße Frauen aus der Mittelschicht sind ihre verlässlichsten Unterstützer, sie machten in den meisten Staaten den größten Wählerblock aus. Hier hat Clinton einen enormen Vorsprung vor Obama. Ältere Wähler Ü-60 sind fest in ihrem Lager. Auch ihre Unterstützung bei Latinos konnte sie festigen. Sie gewann die Mehrheit dieser schnell wachsenden Wählergruppe in allen 22 Vorwahlstaaten. Teil ihrer Wählerkoalition ist zudem die klassische demokratische Schutzklientel: Menschen mit geringerem Einkommen und mit weniger formeller Bildung. Barack Obama´s Siege kann man mit Recht als geografisch divers bezeichnen. Er gewann in Staaten wie Alaska und Idaho genauso wie in Connecticut und dem Trendstaat Missouri. Verlassen konnte er sich auf die afro-amerikanischen Wähler, die ihm u.a. zu Erfolgen in Georgia und Alabama verhalfen. Auch in den Staaten, die einen Caucus (lokale Parteiversammlungen) abhielten, hatte Barack die Nase vorn. Ein weiteres Indiz für die gute Organisation und den Enthusiasmus an den Graswurzeln der Obama-Kampagne. Obama stützte sich zu großen Teilen wieder auf seine bunte Wählerkoalition aus Schwarzen, U-40-Wählern sowie aus Wählern der akademischen Mittel- und Oberschicht. Bedeutend ist jedoch, dass er einen substantiellen Anteil von weißen Männern hinzu gewann, vor allem in Arizona, Connecticut, New York, Missouri und New Jersey. Die Splits in den Wählerschaften der beiden Kandidaten verlaufen also in erster Linie zwischen schwarz und weiß (racial gap) sowie zwischen männlich und weiblich (gender gap). Der deutlichste aller Gräben tut sich aber zwischen Wählern auf, die Wandel bevorzugen (Obama) und Wählern, die Erfahrung als wichtigste Eigenschaft eines Kandidaten betrachten (Clinton). REPUBLIKANER Auf Seiten der Republikaner ist der Kampf um die Kandidatur übersichtlicher. John McCain hat zwar unbeeindruckender abgeschnitten als angenommen. Es reichte aber, um sich als klarer Frontrunner der Partei zu etablieren. Die Überraschung des Abends war sicherlich das gute Abschneiden von Mike Huckabee. Mitt Romney schaffte es nicht, aus dem Vorwahlkampf ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit McCain zu machen. John McCain profitierte am gestrigen Tag entscheidend davon, dass Mitt Romney und Mike Huckabee die konservativen Wähler der Partei aufsplitteten. Nur so waren seine Siege in Illinois, Missouri oder Oklahoma möglich. Stark zeigte sich McCain im Nordosten der USA, in einem Teil des Landes also, der viele moderate, konservative Republikaner und Independents beheimatet. Ähnliches gilt für Kalifornien, wo er nahezu alle Stimmbezirke für sich entschied. Bedenklich ist für McCain jedoch, dass er seinen Anteil bei sozialkonservativen Wählern nicht signifikant steigern konnte. Nicht nur die Eliten der Bewegung wie Rush Limbaugh, Ann Coulter oder James Dobson sind offen gegen ihn, sondern auch die konservative Basis will nicht so recht warm werden mit dem republikanischen Frontrunner. McCain punktete hingegen bei Wählern, die unzufrieden mit der Bush-Regierung sind, die dem Irak-Krieg kritisch gegenüber stehen und für die Charakterzüge der Kandidaten wichtiger sind als spezifische Themen. Kaum bemerkt worden ist bisher auch der Vorteil, den McCain bei weiblichen Wählern hat, den sog. „security moms“. Wie angesprochen teilten sich Mitt Romney und Mike Huckabee die Stimmen der konservativeren Wähler. Romney, der Siege in seiner Heimat Massachussetts und in einigen Staaten im Westen des Landes (Colorado, Montana, North Dakota, Utah) einfuhr, konnte keinen entscheidenden Rückenwind für seine Kampagne erzeugen. Vorteile hatte er lediglich bei konservativen Wählern in den Vororten der größeren Städte, deren Top-Thema illegale Einwanderung ist. Mike Huckabee eroberte hingegen einmal mehr die Herzen der religiösen, evangelikalen Wähler. So erklären sich seine Siege in Georgia, Alabama, Arkansas, West Virginia und Tennessee. Huckabee wird damit zum perfekten Vize-Präsidentschaftskandidaten für McCain.
Blogeintrag von Maik Bohne
um
16:02
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Studenten stehen auf Obama und UmweltschutzMittwoch, 12. Dezember 2007Barack Obama gibt sich selbst nicht nur jugendlich – Besuche bei „Saturday Night Live“, Clips auf YouTube, eigenes Profil auf Facebook und MySpace sprechen dafür – Obama hat bei den jungen Wähler auch die größten Erfolgsaussichten. Das ist das Ergebnis von Online-Interviews, die eine studentische Projektgruppe der American University geführt haben. 27 Prozent der Studenten haben in einer offenen Frage für Obama votiert, Hillary Clinton kam auf 18 Prozent. Für die Republikaner können sich die Studenten weit weniger begeistern: 6 Prozent würden Rudy Giuliani wählen, 5 Prozent Mike Huckabee. Die Interviews brachten noch mehr interessante Aspekte zu Tage:
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
um
09:36
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