UmfrageWer wird die Präsidentsschaftswahl gewinnen?
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Eigentlich wollte Hillary Clinton den Tag nach ihrem Sieg in West Virginia nutzen, um ihre Partei mit intensiver Medienarbeit davon zu überzeugen, dass ihre Kandidatur noch Chancen hat. Ihr Sieg in West Virginia mit 41 Prozentpunkten hatte ihr wieder Rückenwind im Vorwahlkampf gegen Barack Obama gegeben. Dieser Wind verkümmerte aber zu einem lauen Lüftchen, denn die Medien stürzten sich auf ein Ereignis, das viele Meilen von Washington, DC entfernt stattfand, im Chrysler-Werk in Grand Rapids, Michigan.
Hier trat Obama auf, um gutes Wetter bei weißen Arbeitern zu machen, sprich: bei seiner elektoralen Problemgruppe. Überraschend präsentierte er den 12.000 Besuchern einen neuen Unterstützer, der lange Zeit sein Rivale um die demokratische Kandidatur gewesen war: John Edwards. Clinton und Obama hatten sich intensiv bemüht, Edwards zu einer öffentlichen Unterstützungsbekundung für ihre Kandidatur zu überreden. Beide hatten sogar Hof gehalten in seinem Haus in North Carolina. Die Zeit des Sich-Zierens endete am Mittwoch mit dem Endorsement von John Edwards für Barack Obama. In seiner Rede pries Edwards den jungen Senator aus Illinois für seine Qualität, Amerika zusammenbringen zu können. O-Ton Edwards: “There is one man who knows in his heart that it is time to create one America — not two — and that man is Barack Obama”. Und dann folgte ein Satz, der Hillary Clinton sicher erstarren ließ: “ "The reason I am here tonight is that the voters have made their choice, and so have I." Ein klareres Signal an die Ex-First-Lady konnte Edwards nicht senden. Dennoch hatte er für die Senatorin auch Komplimente im Gepäck. Er lobte sie für ihre Beharrlichkeit und ihren Dienst für Amerika. Das war sicherlich auch ein Tribut an seine Frau Elizabeth, die sich intern für Hillary Clinton ausspricht und deshalb auch nicht mit nach Michigan gekommen war. Was bedeutet Edwards´ Endorsement für Obama? Zwei Dinge: Erstens wird John Edwards helfen, Obama mehr Glaubwürdigkeit bei weißen, ökonomisch benachteiligten Wählern zu verschaffen. Edwards war angetreten mit den Kernthemen Armut und universeller Krankenversicherung, die er mit populistischen Untertönen mischte. Er kam damit gut an bei Arbeitern und der unteren Mittelschicht. Das sah man zuletzt bei den Vorwahlen in West Virginia, bei der er sieben Prozent der Wähler gewann, ohne überhaupt noch im Rennen zu sein. Zweitens sendet Edwards öffentliche Unterstützung ein Zeichen an das Parteiestablishment, das heißt: „Es ist Zeit, sich hinter Barack Obama zu sammeln! Der Vorwahlkampf ist faktisch zu Ende.“
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
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14:42
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Was macht eigentlich... John McCain ?Mittwoch, 12. März 2008Die Medien beschäftigen sich zur Zeit fast ausschließlich mit dem Duell Obama-Clinton, mit Superdelegierten und der Frage, ob die Vorwahlen in Florida und Michigan wiederholt werden sollten. Aber was macht eigentlich John McCain? Eigentlich könnte er sich ja erst einmal zurücklehnen und entspannt zusehen wie sich die Demokratische Partei autistisch mit sich selbst beschäftigt. Nichts dergleichen. John McCain und sein Team arbeiten intensiv daran, die Weichen für den Hauptwahlkampf zu stellen. Drei große Aufgaben stehen auf der To-Do-Liste des Senators. Erstens: John McCain muss die Republikanische Partei hinter seiner Kandidatur sammeln. Dies ist ihm bisher gut gelungen. George Bush gab ihm den offiziellen Ritterschlag und nannte ihn einen „true conservative“. Mitt Romney gab ein öffentliches Endorsement für ihn ab. Die Spitzen der Republikaner im Kongress söhnten sich mit dem manchmal etwas heißblütigen Senator aus. Grover Norquist, Gralshüter des Steuerkürzer-Flügels der Partei, gab seine Opposition gegen McCain auf und fragte konzilliant: „How can we work together?“ Auch mit den (vermeintlichen) Sprachrohren der sozialkonservativen Bewegung konnte McCain ein Waffenstillstandsabkommen schließen. Die Erzengel der konservativen Medienmaschine wie Rush Limbaugh, Ann Coulter und James Dobson sinnieren nicht mehr breitenwirksam darüber, ob sie sich der Wahl enthalten sollten. Das böse A-Wort („abstain“) ist erst einmal aus ihrem öffentlichen Sprachgebrauch verbannt worden. Ob die konservative Basis sich jedoch mit John McCain aussöhnen wird, bleibt offen. Die Grand Old Party (GOP) könnte das SPD-Problem ereilen: Die unzufriedene Basis wechselt zwar nicht die Seiten, bleibt am Wahltag aber trotzdem zu Hause. Zweitens: Der Vorwahlkampf hat gezeigt, dass die Republikaner zum ersten Mal in der jüngeren Geschichte ein eklatantes Fundraising-Problem haben. Bis Ende Januar diesen Jahres nahm John McCain spärliche 55 Millionen Dollar ein. Hillary Clinton schaffte hingegen 138 Millionen, Obama sogar 141 Millionen. McCain muss also in den nächsten Monaten zum Telefon greifen, um die einflussreichen Geldgeber der Partei zu vergewissern, dass er der beste Mann ist, um das Weiße Haus vor den Demokraten zu retten. Zudem muss er die Stars der Partei verpflichten, um mit ihm auf Fundraising-Tour zu gehen. Präsident Bush mag zwar wenig Rückhalt in der Bevölkerung haben, er ist aber immer noch die beste Geldmaschine der Republikaner. Veranstaltungen mit ihm spülen regelmäßig mehrere Millionen Dollar in die Kasse von Kandidaten und Parteiorganisationen. Apropos Parteien: McCain kann sich nun offiziell auf das Republican National Committee (RNC) stützen. Als einziges der drei nationalen Parteikomitees ist es nicht in finanziellen Schwierigkeiten. Das RNC hat bisher 97 Millionen Dollar einsammeln können, nahezu doppelt so viel wie sein Pendant, das Democratic National Committee (DNC). McCain kann sich also auf die Dienste der Partei verlassen, die auch in diesem Wahljahr wieder den Basiswahlkampf und das Wählertargeting für ihren Kandidaten organisieren wird. Drittens: John McCain muss seine Kampagnenkommunikation auf den Hauptwahlkampf ausrichten. Dies läuft nach dem üblichen Schema ab. Zunächst stellt sich der Kandidat dem großen Wahlpublikum noch einmal persönlich vor. Geplant ist eine „national bio tour“, die McCain an die wichtigen Orte seines Lebens führen wird, wie etwa die US Naval Academy in Annapolis oder die Naval Air Station in Meridian, Mississippi, die nach seinem Großvater benannt ist. Danach folgen medienwirksame Reden zu innen- und außenpolitischen Themen, um sich auch inhaltlich zu positionieren. McCain machte zudem deutlich, dass er seine Kampagnenmethoden aus dem Vorwahlkampf beibehalten will. So oft und gut es geht will er mit seinem Straight Talk Express im Land unterwegs sein, um sich den Fragen der Wähler in sog. Town Hall Meetings zu stellen. Dass McCain in den derzeitigen Umfragen hinter den beiden Demokraten liegt, kommt ihm zu Pass. Der alte Polit-Fuchs ist immer dann stark, wenn er sich als Underdog und Außenseiter stilisieren kann. Dann ist er am glaubwürdigsten. Trotz der verworrenen Vorwahlsituation finden die Demokraten Zeit, um erste Botschaften gegen McCain zu testen. Hier ein Web-Video, das das DNC kürzlich in die Internet-Rotation eingespeist hat:
Blogeintrag von Maik Bohne
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12:15
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Können Sie sagen, was Obama bisher geleistet hat?Dienstag, 26. Februar 2008Senator Kirk Watson versteht sich als Unterstützer des US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama. In der letzten Woche versuchte er in der Talk-Show Hardball, seinen Favoriten zu fördern. Doch auf die Frage nach den Leistungen Barack Obamas im Senat fiel Watson nicht viel ein. Mit Ausweichmanövern versuchte er Obamas Ziele anzusprechen. Doch der Moderator insistierte: „Nein, nein, das war nicht die Frage, ich möchte, dass Sie Barack Obamas Leistungen der letzten drei Jahre nennen.“ Nach einigem Stottern brachte Watson hervor: „Ich werde ihnen nicht spezifische Leistungen nennen, ... sondern warum Barack Obama die Menschen inspiriert.“ Diese TV-Situation verdeutlicht ein Problem, das im weiteren Wahlkampf noch öfter auf Barack Obama zukommen wird: Selbst nach hartnäckigem Drängen von Chris Matthews war nicht einmal ein Unterstützer Barack Obamas in der Lage, seine Leistungen zu benennen. Ein Kandidat, der seine Rhetorik auf Hoffnung und Wandel zuspitzt, ohne dabei die Inhalte seiner Veränderung zu definieren, muss früher oder später dazu Stellung nehmen.
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
um
10:14
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MoveOn für Barack ObamaMontag, 4. Februar 2008MoveOn.org, eine der größten Grassroots-Organisationen der USA, unterstützt jetzt Barack Obama im US-Wahlkampf. Die MoveOn.org- Mitglieder unterstützen zum ersten Mal überhaupt einen Präsidentschaftskandidaten und haben sich in einer Abstimmung mit 70,4% zu 29,6% eindeutig für Obama entschieden. Mehr als 1,7 Mio. der 3,2 Mio. Mitglieder von MoveOn.org leben in den Super-Tuesday-Staaten, mehr als eine halbe Million allein in Kalifornien. Jeder zehnte Wähler ist hier also ein Mitglied von MoveOn.org. Barack Obama begrüßte die Unterstützung am Freitag: „In nur wenigen Jahren haben die MoveOn.org-Mitglieder wieder einmal gezeigt, das Veränderung nicht von oben nach unten vollzogen wird, sondern von der Basis kommt. MoveOn.org zeigte schon im Kampf gegen den Irakkrieg – einem Krieg, den ich auch von Anfang an ablehnte - was Amerikaner erreichen können, wenn sie sich in einer Grassroots-Organisation für einen Wechsel zusammentun. " MoveOn bestätigte nun, sofort mit der Mobilisierung für Obama zu beginnen. Bereits bei den Mid-Term Elections hatte die Organisation ihre umfassende Wählerdatenbank genutzt, um die Menschen mit Telefonanrufen an ihre Stimmabgabe zu erinnern. Der klare Sieg Obamas in der MoveOn-Wahl zeigt, dass er bereits von John Edwards‘ Rückzug aus dem Wahlkampf profitiert. Am Donnerstag erzielte Obama auch in der Leserumfrage des Daily Kos, einem der beliebtesten US-amerikanischen Blogs, einen Stimmengewinn von 35%, während Hillary Clinton ihren Stimmenanteil nicht verbessern konnte.
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
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14:07
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Horse Race VI: Zeit für DuelleDonnerstag, 31. Januar 2008Das Kandidatenfeld im Vorwahlkampf der Republikaner und Demokraten war in den letzten Wochen so stabil wie die Aktienkurse an den Weltmärkten. Keine leichte Aufgabe, in diesem Tohuwabohu den Überblick zu behalten. Nach den Vorwahlen in Florida hat sich das Feld nun endlich gelichtet. Wir haben auf beiden Seiten handfeste Duelle, echte Zweikämpfe, Kandidat gegen Kandidat, eins gegen eins. Auch diese Woche wollen wir versuchen, Licht ins Dunkel des Vorwahlkampfes zu bringen. HILLARY vs. BARACK Unterstützung erfährt Obama auf seinem Weg von immer mehr demokratischen Politikern. Das Endorsement von Ted Kennedy hat hohe Wellen geschlagen. Der Altmeister des liberalen Amerika ließ sich nicht lumpen, Obama den Mantel des großen JFK überzustreifen. Wichtig sind aber auch Unterstützungsbekundungen von moderaten Demokraten wie Gouverneurin Janet Napolitano aus Arizona, Sen. Claire McCaskill aus Missouri, Sen. Ben Nelson aus Nebraska und Sen. John Kerry aus Massachussetts. Diese Politiker haben ein nicht zu unterschätzendes Gewicht in ihren jeweiligen Bundesstaaten. Am Super Tuesday wird sich Obama a) auf Staaten konzentrieren, die einen hohen Anteil an schwarzen Vorwählern aufweisen (Georgia, Tennessee und Alabama). Zudem fokussiert er sich b) auf Staaten mit Caucus-Systemen (Colorado, New Mexico, Minnesota, Kansas, North Dakota). Bei diesem Verfahren kann er sich gezielter auf seine gut mobilisierten Truppen von Freiwilligen und Sympathisanten verlassen. Und c) wird er die großen Staaten wie Kalifornien, Missouri, New York und seinen Heimatstaat Illinois nicht aus den Augen verlieren. Trotz der harten Konkurrenz von Barack Obama hält Hillary Clinton die Karten weiter in der Hand. Im Gegensatz zu Obama setzt sie voll auf die Mobilisierung der alten demokratischen Wählerkoalition (Frauen, Mittelschicht, Arbeiter, Minoritäten, weniger Gebildete, U-50). Ihre Botschaft an diese Gruppen: In Zeiten einer drohenden Wirtschaftskrise wollt ihr Taten und Ergebnisse, keine schönen Worte und leeren Versprechungen. Wie in ihrem neuesten Wahlkampfspot in Kalifornien zu sehen, geriert sie sich als erfahrene Kandidatin, auf die die Menschen in Krisenzeiten vertrauen können. In Umfragen liegt sie in den wichtigsten Super-Tuesday-Staaten unangefochten vorn. Natürlich sollte man nicht zu viel auf das Gerede von Meinungsforschern geben, aber die Zahlen sind doch ein eindeutiger Indikator dafür, dass sie den Großwahltag am 5. Februar erfolgreicher als Obama beenden könnte. Hillary wird sich vor allem auf die großen Staaten Kalifornien, Missouri, Tennessee und ihre Heimatterritorien New York, New Jersey, Massachusssetts, Connecticut und Arkansas konzentrieren. JOHN vs. MITT Auch bei den Republikanern läuft alles auf ein Duell hinaus. Mike Huckabee ist zwar noch im Rennen, aber er wird es schwer haben, in den nächsten Wochen von Medien und Wählern wahrgenommen zu werden. Zur Zeit liegt er lediglich in Georgia vorne, einem Staat mit vielen sozialkonservativen Republikanern. Bei dieser transzendental wählenden Klientel wird Huck auch weiterhin Erfolg haben, aber das Rennen um die Nominierung kann er so gut wie abhaken. Also auf in das Duell McCain gegen Romney! Wie sich in Florida und während der letzten TV-Debatte in der Reagan Library in Kalifornien andeutete, fahren beide Kandidaten schwere Geschütze auf. McCain attackiert Romney aus allen Rohren. Er bezeichnet ihn wahlweise als Umfaller, Flip-Flopper, Steuernerhöher oder als unerfahrenen Außenpolitiker. Romney schlägt zurück mit Attacken auf McCains vermeintlich liberale Positionen zu konservativen Herz- und Magenthemen wie Steuersenkungen und Einwanderungspolitik. John McCain hat den Rückenwind jedoch eindeutig auf seiner Seite, sein Wahlkampfmanager Rick Davis bezeichnet ihn schon als den republikanischen De-Facto-Kandidaten. Immer mehr Politiker werden in den nächsten Tagen Endorsements für den Senator aus Arizona abgeben. Christ, Giuliani und Schwarzenegger waren da erst der Anfang. Dennoch hat McCains Kampagne weiterhin ein Problem, das nicht geleugnet werden sollte. Staaten wie Kalifornien, New York und Illinois sind geschlossene Vorwahlstaaten, in denen lediglich republikanische Stammwähler an die Urnen gehen dürfen. Hier könnte Mitt Romney einen Vorteil haben, da er die konservativere Wählerklientel an sich bindet. Romney bleibt also im Rennen, er wird in den nächsten Tagen immer mehr zum Anti-McCain-Kandidaten aufsteigen. Fraglich ist jedoch, ob er in der Lage ist, das Momentum des Mac zu stoppen. Romney besitzt aber einige Vorteile. Erstens kann er sich in Zeiten einer drohenden Wirtschaftskrise als Wirtschaftsfachmann stilisieren. Zweitens hat er unerschöpfliche private Geldquellen, die er in den Vorwahlkampf pumpen kann. Drittens wird Romney nichts unversucht lassen, um McCain als Teil des verhassten Washingtoner Establishments darzustellen. Problem ist aber, dass der Ex-Gouverneur weiterhin als Flip-Flop-Kandidat gilt, der wenig Authenzität versprüht, dafür aber eine Menge Kalkül und Plastik. Ein klarer Kontrast zu McCain. Mitt Romney wird sich am Super Tuesday auf die Staaten im Westen und im Nordosten fokussieren. Ob das allerdings reicht, ist fraglich. Die Umfragen in den meisten Vorwahlstaaten verheißen nichts Gutes für ihn. Interessanterweise kann das Rennen auf Seiten der Republikaner früher beendet sein als bei den Demokraten. McCain hat gute Chancen, sich am Wahlabend des Super Tuesday als faktischer Kandidat der Grand Old Party (GOP) küren zu lassen. Erstaunlich. Das Kandidatenfeld der GOP galt lange als das instabilere und fluidere. Bei den Demokraten deutet hingegen alles auf einen Zweikampf hin, der über den Super Dienstag hinausgeht.
Blogeintrag von Maik Bohne
um
20:12
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Endorsements - ein amerikanischer SportMontag, 28. Januar 2008![]() Die Stimme eines Prominenten für sich zu gewinnen, ist derzeit eine Art Wettkampf zwischen Kandidaten im US-Wahlkampf. In der Sonntagsausgabe der New York Times unterstützt Caroline Kennedy, die Tochter von John F. Kennedy, Senator Barack Obama. „Ich habe bislang keinen Präsidenten erlebt, der mich so inspiriert hat, wie mein Vater andere Menschen inspiriert hat. Aber ich glaube, in Barack Obama einen Menschen gefunden zu haben, der so ein Präsident sein könnte - nicht nur für mich, sondern für eine neue Generation von Amerikanern.“ Hillary Clinton wurde bereits wenige Tage zuvor von der New York Times als die geeignete Kandidatin auf Seiten der Demokraten empfohlen: „Wir wissen, dass sie die Fähigkeit zu beidem hat: Führen und Zusammenführen. Sie ist die beste Wahl für die Demokraten, um das Weiße Haus zurückzuerobern.“
Für das republikanische Lager empfahl die New York Times John McCain. Doch während Hillary Clinton es sich nicht nehmen ließ, diese Auszeichnung auf ihrer Homepage zu präsentieren, verzichtete McCain darauf. Er zieht es vor, die Unterstützung von Floridas Senator Mel Martinez in den Mittelpunkt zu stellen.
Eilmeldung: Der mit Hillary Clinton befreundete Senator Ted Kennedy, Bruder von John F. Kennedy, will sich heute öffentlich auf Barack Obamas Seite schlagen. Das würde Hillary Clinton schwer treffen, denn einflussreicher als der angesehene 75-jährige ist in Washington niemand.
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