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    <title type="html">US-Wahlkampfblog</title>
    <subtitle type="html">Der Blog zum US-Wahlkampf</subtitle>
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        <author>
            <name>Kerstin Plehwe</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2008-07-03T09:46:34Z</published>
        <updated>2008-07-03T09:46:34Z</updated>
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        <title type="html">Obama in Berlin?</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <font face="arial,helvetica,sans-serif">Bisher waren es nur <a target="_blank" href="http://blog.prodialog.org/archives/271-Obama-in-Berlin.html">Gerüchte</a>.  Jetzt bestätigt sich, dass Barack Obama im Sommer nach <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,562774,00.html">Deutschland</a> kommt. Die Europareise wird ihn nach Berlin, Paris und London führen. Ein weiterer Trip in den Nahen Osten (Irak, Jordanien, Israel) ist bereits geplant. </font><p /><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Ziel der Übung ist es, sich in Informationsgesprächen mit Regierungschefs außenpolitische Kompetenz zu erwerben. Wichtiger als die Gespräche sind aber sicherlich die Bilder, die die Treffen mit Merkel, Sarkozy oder Brown an die Heimat senden werden. Gepaart mit kräftigem Massenjubel der Europäer wird die gewünschte Symbolik produziert: Barack Obama kann sich auf internationalem Parkett bewegen; er ist ein geschätzter, begeisternder, versierter Politiker, der das Image der USA nach acht Jahren Bush-Präsidentschaft wieder restaurieren wird.</font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Dass Obama noch vor dem Nominierungsparteitag im August seine Auslandsreisen antreten will, verdeutlicht, wie ernst er die Umfragen nimmt, die ihm immer wieder bescheinigen, dass er als Person und Politiker zwar gemocht wird, es aber erhebliche Zweifel an seiner politischen Erfahrung und Führungsstärke gibt. In einer kürzlich veröffentlichen <a target="_blank" href="http://media.washingtonpost.com/wp-srv/politics/ssi/postpoll_061608.html">Umfrage</a> von Washington Post und ABC News gaben lediglich 26% der Befragten an, dass Obama die nötige Erfahrung für das Präsidentenamt mitbringt. Nur 27% bezeichneten ihn als guten militärischen Führer.</font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Obama kann deshalb auf der geplanten Europa-Tour nur gewinnen. Ob dasselbe auch für die deutschen Politiker gilt, mag bezweifelt werden. Sicher würde es Angela Merkel, Kurt Beck oder Guido Westerwelle gut tun, sich im Lichte des populären Kandidaten zu sonnen. Ein Auftritt mit dem Politstar könnte die heimischen Wähler aber auch daran erinnern, dass ein Politiker vom Formate Obamas in Deutschland weit und breit nicht in Sicht ist. </font></p> 
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        <dc:subject>Angela Merkel</dc:subject>
<dc:subject>Barack Obama</dc:subject>
<dc:subject>deutschland</dc:subject>
<dc:subject>Irak</dc:subject>
<dc:subject>Umfrage</dc:subject>

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        <link href="http://blog.prodialog.org/archives/292-Die-Macht-des-Teams.html" rel="alternate" title="Die Macht des Teams" />
        <author>
            <name>Kerstin Plehwe</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2008-07-02T11:58:21Z</published>
        <updated>2008-07-02T12:05:49Z</updated>
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        <title type="html">Die Macht des Teams</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <font face="arial,helvetica,sans-serif"><img width="474" vspace="0" hspace="0" height="324" border="0" align="bottom" src="http://graphics8.nytimes.com/images/2008/06/27/us/unity_650.33.jpg" /></font><p /><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Einen Tag der choreografierten Einheit nannte die <a href="http://www.nytimes.com/glogin?URI=http://www.nytimes.com/2008/06/28/us/politics/28unity.html&OQ=_rQ3D1&OP=7f63272aQ2F<sub>vuQ22</sub>)qDZkqqis<sub>sddz</sub>da<sub>sz</sub>Q5BZ<sub>YqQ3AIiIDZ</sub>szQ5BQ5DIixQ2B,iEQ3A" target="_blank">New York Times</a> den ersten gemeinsamen Auftritt von Hillary Clinton und Barack Obama. Nicht nur ihre Äußerungen, ihre Mimik, Gestik, Körpersprache, auch ihre Outfits waren an diesem Tag auf einander abgestimmt.</font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">„Unity is not only a beautiful place, it’s a wonderful feeling isn’t it?“ sagte Hillary Clinton und fügte an: „ I know what we start here in this field of unity will end on the steps of the Capitol when Barack Obama takes the oath of office.“ Mit diesen Worten lagen sich die vorherigen Rivalen in den Armen und winkten der jubelnden Menge zu. </font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Was deutschen Beobachtern vielleicht unglaubwürdig erscheinen mag, scheint dennoch zu funktionieren. Zahlreiche „Hillary“- Plakate und –Rufe ragten aus der Menge. Die Demokraten sind noch gespalten in Hillary- und Obama-Fans. Um Clintons-Anhänger nicht an McCain oder die Passivität der Nicht-Wähler zu verlieren, muss Obama auf Einheit mit seiner vormaligen Konkurrentin setzen. Dabei geht es besonders um die Stimmen der weißen männlichen Arbeiterschaft, die bislang nur Clinton gewann. </font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Vielleicht ist es auch gar nicht möglich einen Kandidaten so divers zu präsentieren und zu verbiegen, dass er allen Wählergruppen entspricht – ein Problem, das auch deutsche Kandidaten wie Kurt Beck teilen.</font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Ein Blick auf Barack Obamas iPod-Playlist, die gerade in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/965/183394/" target="_blank">Süddeutschen Zeitung</a> veröffentlicht wurde, zeigt dies:</font></p><blockquote><p><i><font face="arial,helvetica,sans-serif">&quot;Ich habe einen sehr vielseitigen Geschmack&quot;, bekennt Obama im Interview. Wer hätte das gedacht? Als erster schwarzer Kandidat der amerikanischen Geschichte steht er vor einer komplizierten Aufgabe.<br />
Für scheinbar sämtliche Wählergruppen ist dementsprechend etwas geboten, das große Pop-Panorama: Bob Dylan ist vertreten, Bruce Springsteen natürlich, aber auch die Rapper Ludacris und Jay Z (der gelegentlichen Frauenfeindlichkeit in Rap-Songs steht Obama natürlich reserviert gegenüber: &quot;Ich wünschte, es wäre nicht so . . . vulgär.&quot;) sowie dessen Frau, die R&amp;B-Sängerin Beyoncé.</font></i></p></blockquote><blockquote><p><i><font face="arial,helvetica,sans-serif">Die Rolling Stones singen &quot;Gimme Shelter&quot;, Sheryl Crow ist dabei, Elton John, Earth, Wind &amp; Fire und die schwarzen Jazzlegenden Miles Davis, John Coltrane und Charlie Parker.</font></i></p></blockquote><blockquote><p><b><i><font face="arial,helvetica,sans-serif">Mut zur Mucke</font></i></b></p></blockquote><blockquote><p><i><font face="arial,helvetica,sans-serif">Zum Bekenntnis taugt die Liste nur dort, wo etwas fehlt. Dieses Bekenntnis jedoch hat es in sich. Kein einziger musikalischer Held der weißen Arbeiterschicht ist vertreten, nicht einmal der Country-Weltstar Garth Brooks.</font></i></p></blockquote><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Doch gerade diese weiße Arbeiterschicht und ihre musikalischen Vorlieben könnten wahlentscheidend sein. Die Ignoranz dieser Musikkultur wird von der Süddeutschen Zeitung als mutig empfunden. Es sieht ganz so aus, als würde Hillary Clinton demnächst ihre Vorliebe für Country-Musik bekannt geben...</font></p> 
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        <dc:subject>barack obama</dc:subject>
<dc:subject>elton john</dc:subject>
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<dc:subject>kurt beck</dc:subject>
<dc:subject>wählergruppen</dc:subject>

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        <link href="http://blog.prodialog.org/archives/291-Im-voting-like-I-never-voted-before....html" rel="alternate" title="„I’m voting like I never voted before...“" />
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            <name>Ute Pannen</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2008-07-01T15:33:12Z</published>
        <updated>2008-07-01T15:33:12Z</updated>
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        <title type="html">„I’m voting like I never voted before...“</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <font face="arial,helvetica,sans-serif">Erinnern Sie sich an den Film <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Jcp7v0uoybc " target="_blank" title="YouTube-Clip">Flashdance</a> mit dem Song „Maniac“? „She’s a maniac on the floor – and she’s dancing like she’s never danced before“ Jetzt sind die McCain Girls zurück und tanzen in ihrem Video <a href="http://www.236.com/news/2008/06/10/the_mccain_girls_are_back_with_1_7039.php" target="_blank">McCainiac</a><br />
wie nie zuvor.</font><p /><p /><embed width="417" height="360" pluginspage="http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash" swliveconnect="true" type="application/x-shockwave-flash" seamlesstabbing="false" name="flashObj" base="http://admin.brightcove.com" flashvars="videoId=1595738300&playerId=1126121768&viewerSecureGatewayURL=https://console.brightcove.com/services/amfgateway&servicesURL=http://services.brightcove.com/services&cdnURL=http://admin.brightcove.com&domain=embed&autoStart=false&" bgcolor="#FFFFFF" src="http://services.brightcove.com/services/viewer/federated_f8/1126121768" /><p /><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Mit dieser satirischen Interpretation des Flashdance-Vorbilds, kehren die McCain Girls zurück. Durch <a href="http://www.youtube.com/watch?v=MaP9eiWuX3s&feature=related" target="_blank">„It’s Raining McCain“</a> haben sie bereits in den Vorwahlen großen Ruhm und fast 2 Millionen Klicks auf YouTube erreicht. Sie gelten als die konservative Antwort auf das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=wKsoXHYICqU" target="_blank">Obama Girl</a>, das im März 2007 das Genre des Polit-Musik-Videos einführte. Während Obama Girl im Pinup-Look und mit eingängiger Musik auftritt, besteht bei den McCain Girls keine Verwechslungsgefahr mit den üblichen Pop-Stars, im Gegenteil - sie persiflieren diesen Stil.</font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Die Autorenschaft, so klärte kürzlich die <a href="http://www.nytimes.com/2008/04/14/business/media/14girls.html?_r=2&adxnnl=1&oref=slogin&ref=business&adxnnlx=1214919142-jMmhMADrhw2pLUTB7b/B7Q" target="_blank">New York Times</a>, liegt bei dem Comedy-Team, das hinter der Website <a href="http://www.236.com/" target="_blank">23/6</a> steckt.</font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Auch wenn sie in ihrem aktuellen Video „Vote McCain“ singen und wispern, so sind sie nicht als eindeutige McCain-Fans zu verstehen. Sie gestalten die Bildsprache und Liedtexte konsequent so ambivalent, dass der Betrachter nicht zwischen Ernst und Ironie zu unterscheiden vermag. Spätestens in der Schluss-Sequenz des Videos wird dies offenbar, denn mit Augenklappe und Armprothese mutiert McCain zur Rakete. In dieser Konfrontation von Tänzerin und Robotor wird gleichsam das Spiel von Vitalität und Morbidität auf die Spitze getrieben. <br />
</font></p> 
            </div>
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        <dc:subject>John McCain</dc:subject>
<dc:subject>McCain Girls</dc:subject>
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            <name>Maik Bohne</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2008-06-27T15:28:02Z</published>
        <updated>2008-07-02T06:45:07Z</updated>
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        <title type="html">Das Thema Irak</title>
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                <font face="arial,helvetica,sans-serif">Barack Obama hat seinen Vorwahlsieg auch dem Thema Irak zu verdanken. Im Wahlkampf betonte er stets seine Opposition gegen den Krieg, vor dem er schon 2002 in seiner <a href="http://en.wikisource.org/wiki/Barack_Obama%27s_Iraq_Speech" target="_blank">Chicagoer Rede</a> gewarnt hatte. Das machte ihn beliebt bei der demokratischen Basis, bei progressiven Interessengruppen und Bloggern. Es gab ihm die Möglichkeit, sich substantiell von Hillary Clinton abzusetzen, die sich für ihre Zustimmung zur Irak-Resolution nicht entschuldigen wollte.</font><p /><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">In der letzten Woche kam das Thema Irak wieder medial auf die Agenda. Die New York Times berichtete von „<a href="http://www.nytimes.com/2008/06/21/world/middleeast/21security.html?bl&ex=1214193600&en=9c26487eae13b31c&ei=5087%0A" target="_blank">Big Gains for Iraq´s Security</a>“, der Economist titelte “<a href="http://www.economist.com/world/africa/displaystory.cfm?story_id=11540858" target="_blank">Is it turning a corner?</a>” Die Sicherheitslage im Irak hat sich seit der neuen Strategie der amerikanischen Zusammenarbeit mit sunnitischen Stammesführern (Sunny Awakening) deutlich verbessert. Die steigenden Ölpreise füllen die Kassen des Staates, auch politische Kompromisse über die föderale Ordnung, über die Finanzverfassung und das neue Rentensystem rücken näher. Natürlich ist die Lage weiterhin äußerst instabil. Es gibt immer noch verheerende Anschläge, Al-Qaida ist in einigen Provinzen wie Diyala nordöstlich von Bagdad weiterhin stark, die Armee des schiitischen Predigers Muktada Al Sadr kann jederzeit den Aufstand gegen das Regime in Bagdad proben. </font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Generell scheint sich die Lage aber zu beruhigen. Die Frage kommt auf: Schadet dieser Erfolg Barack Obama, der einen schnellen Truppenabzug möchte? Gibt er McCain die Chance, sich als vorausschauender und erfahrener Außenpolitiker zu präsentieren, dessen Durchhalteparolen im Irak sich nun auszahlen? Chris Cillizza von <a href="http://blog.washingtonpost.com/thefix/2008/06/can_iraq_sink_obama.html" target="_blank">The Fix</a> hat sich des Themas angenommen und dazu eine Umfrage unter demokratischen und republikanischen Politikberatern gestartet. </font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Das Ergebnis ist eindeutig: Obama kann von der Situation im Irak nur profitieren. Aus zwei Gründen: Zum einen haben die US-Bürger ihr Urteil über den Irakfeldzug bereits gefällt. Unabhängig von der dortigen Sicherheitslage geben heute konstant über 60 Prozent an, dass es sich nicht gelohnt hat, diesen Krieg zu kämpfen. Die Mehrheit ist für einen Truppenabzug. Zum anderen hat die Entspannung im Irak zur Folge, dass sich die Agenda noch stärker als bisher auf innenpolitische Themen, sprich: Wirtschaft und Arbeit, konzentriert. Ein großes Problem für einen National-Security-Kandidaten wie John McCain.<br />
</font></p> 
            </div>
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<dc:subject>Irak</dc:subject>
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            <name>Maik Bohne</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2008-06-26T13:46:05Z</published>
        <updated>2008-06-26T13:58:56Z</updated>
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        <title type="html">Obama umgeht das System</title>
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                <font face="arial,helvetica,sans-serif"><!-- s9ymdb:35 --><img width="205" height="289" style="border: 0px none ; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://blog.prodialog.org/uploads/ObamaIndependence.png" /></font><p /><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Diese Ankündigung war keine Überraschung, sie lieferte aber Gesprächsstoff. Barack Obama gab am vergangenen Donnerstag auf seiner <a target="_blank" href="www.barackobama.com">Internetseite</a> bekannt, dass er die öffentliche Finanzierung im Hauptwahlkampf nicht in Anspruch nehmen möchte. Damit ist er der erste Kandidat seit Einführung der modernen Wahlkampffinanzierungsgesetze im Nachklang des <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Watergate-Aff%C3%A4re">Watergate-Skandals</a>, der sich außerhalb des etablierten Systems bewegen wird.</font></p><p /><p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Snsnqbq_OCo&hl=en" /><embed width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Snsnqbq_OCo&hl=en" type="application/x-shockwave-flash" /></object></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Dieser Entschluss ist Obama sicher nicht leicht gefallen, hatte er sich doch in den vergangenen Jahren als Reformer der Wahlkampffinanzierung gezeigt und den finanziellen Einfluss von Interessengruppen auf das politische System massiv kritisiert. Zum Hintergrund: Präsidentschaftskandidaten können im Hauptwahlkampf die öffentliche Finanzierung ihrer Wahlkämpfe beantragen. Ein aus Steuergeldern gespeister Fonds stellt den Bewerbern je 85 Mio. Dollar öffentliche Mittel bereit, um sich unabhängiger von finanziellen Interessen zu machen. Der Nachteil: Die Kandidaten sind auf diese Summe limitiert, sie müssen also eine Ausgabenobergrenze akzeptieren.</font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Obamas Argumentation für seinen riskanten Schritt ist folgende: Prinzipiell unterstützt er die öffentliche Finanzierung von Wahlkämpfen, jedoch sei das jetzige System funktionslos, weil es zu viele Kanäle der Umwegfinanzierung gäbe. So nennt er explizit sowohl das Republican National Committee als auch spezifische <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/527er-Gruppe">527er-Gruppen</a>, die außerhalb des Systems massiv für McCain Wahlkampf machen und Millionen zusätzlicher Dollar in das System pumpen könnten. </font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Geschickt weist er daraufhin, dass eine unabhängige, von den Bürgern selbst finanzierte Kampagne die demokratischste Alternative für das jetzige System sei. Ergo: Obamas Spendernetzwerk von über 1,5 Millionen Geldgebern gibt ihm im Verbund mit der Weigerung, Geld von Interessengruppen anzunehmen, die moralische Autorität, das alte öffentliche Finanzierungssystem zu unterlaufen. Ob diese differenzierte Argumentation bei den Wählern Gehör findet, ist fraglich. McCain, selbst anerkannter Wahlkampfreformer, wird alles tun, um Obama in die Schmuddelecke zu drängen, frei nach dem Motto: Wasser gepredigt und Wein getrunken!<br />
</font></p> 
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        <dc:subject>527er-gruppen</dc:subject>
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            <name>Maik Bohne</name>
            <email>nospam@example.com</email>
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        <published>2008-06-25T13:10:20Z</published>
        <updated>2008-06-25T13:10:20Z</updated>
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                <font face="arial,helvetica,sans-serif">Der Hype um Barack Obamas <a target="_blank" href="http://www.barackobama.com">Internetauftritt</a>, um seine <a target="_blank" href="http://youtube.com/watch?v=jjXyqcx-mYY">viralen Fähigkeiten</a> und <a target="_blank" href="http://www.facebook.com/barackobama">Facebook-Gemeinde</a> ist groß. Er ist aber vor allem eines: Berechtigt! Kürzlich fand ich eine Botschaft von Barack in meinem Postfach. Er wollte ein Video mit mir teilen, das ihn bei einer Rede vor seinem Wahlkampfteam zeigt. In dieser Ansprache geht es emotional zu. Obama bedankt sich für die Erfolge, schwört sie ein auf neue, große Taten. </font><p /><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Wichtiger ist aber die Machart des Videos. Es zeigt die Kraft der wohl dosierten Authentizität. In Zeiten des Web 2.0 ist es fatal, das Internet als Fortsetzung des Fernsehens mit anderen Mitteln zu betrachten. Inhaltsschwere Politikeransprachen direkt in die Kamera, womöglich in steriler Umgebung, hinter dem Schreibtisch oder vor einer austauschbaren weißen Wand, strafen die meisten Internetnutzer mit Verachtung. Ein solches Format passt nicht zum Medium Internet, das nach Offenheit und Teilhabe giert; das sich absetzen möchte von der Einbahnstraßenkommunikation des Fernsehzeitalters.</font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Zurück zu Obama: Mitarbeiter drehten seinen Auftritt aus verschiedenen Winkel des Raumes. Bewusst ruckeln und wackeln die Bilder ein bisschen. Obama wird kaum von vorne gezeigt, er ist zumeist im Profil zu sehen, immer als Teil des Ganzen. </font></p><p><object width="425" height="344"><param value="http://www.youtube.com/v/bnhmByYxEIo&hl=en" name="movie" /><embed width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/bnhmByYxEIo&hl=en" /></object></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Zum Vergleich ein Auftritt von Kurt Beck auf dem neuen YouTube-Kanal der Sozialdemokraten: SPD.Vision. Okay, Beck ist kein Barack, das sei an dieser Stelle angemerkt. Dennoch können die Unterschiede in der Herangehensweise an Web-Videos kaum größer sein. Es gibt noch viel zu tun für deutsche Parteien, sich mit der neuen Technik anzufreunden. Mein Tipp: Packt es an! Jetzt!</font></p><p><object width="425" height="344"><param value="http://www.youtube.com/v/GffhHio4ab8&hl=en" name="movie" /><embed width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/GffhHio4ab8&hl=en" /></object></p> 
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        <dc:subject>Authentizität</dc:subject>
<dc:subject>Barack Obama</dc:subject>
<dc:subject>Kurt Beck</dc:subject>
<dc:subject>YouTube</dc:subject>

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        <link href="http://blog.prodialog.org/archives/287-Rassismus-zum-Anstecken.html" rel="alternate" title="Rassismus zum Anstecken" />
        <author>
            <name>Kerstin Plehwe</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2008-06-24T13:08:20Z</published>
        <updated>2008-06-24T13:08:20Z</updated>
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        <title type="html">Rassismus zum Anstecken</title>
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                <font face="arial,helvetica,sans-serif">Dieser Button wurde bei der <a href="http://www.texasgop.org/site/PageServer?pagename=2008_Convention" target="_blank">Republican State Convention</a> in Texas <a href="http://trailblazersblog.dallasnews.com/archives/2008/06/stick-a-pin-in-it.html" target="_blank">verteilt</a>: </font><p /><p><font face="arial,helvetica,sans-serif"><img vspace="0" hspace="0" border="0" align="bottom" src="http://trailblazersblog.dallasnews.com/Obama%20Button0001.JPG" style="width: 217px; height: 187px;" /></font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Der Verkaufstand wurde von <a href="http://www.republicanmarket.com/store/home" target="_blank">Republicanmarket</a><br />
betrieben, die auch im Internet vom Golfball bis zur Krawatte die gesamte Merchandising-Palette der Republikaner bedienen. Der Aufschrei der Blogger und Kommentatoren ist groß und reicht von der Forderung einer offiziellen Entschuldigung bis zu einem Handelsverbot für den Anbieter der rassistischen Buttons.</font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Das Blog 23/6 ruft bereits zum <a href="http://www.236.com/news/2008/06/18/texas_republicans_ponder_a_hal_7211.php" target="_blank">Vergeltungsschlag</a> auf  und bietet dazu folgendes Produkt an:</font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif"><img vspace="0" hspace="0" border="0" align="bottom" src="http://www.236.com/images/photo2/3490/original/original.jpg" style="width: 267px; height: 267px;" /></font></p> 
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        <link href="http://blog.prodialog.org/archives/286-MoveOn-auf-Konfrontationskurs.html" rel="alternate" title="MoveOn auf Konfrontationskurs" />
        <author>
            <name>Kerstin Plehwe</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2008-06-23T16:50:11Z</published>
        <updated>2008-06-24T07:59:35Z</updated>
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        <title type="html">MoveOn auf Konfrontationskurs</title>
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                <font face="arial,helvetica,sans-serif">Die links-progressive Internetorganisation <a href="http://moveon.org" target="_blank">MoveOn.org</a> ist dafür bekannt, harte Attacken im Wahlkampf zu fahren. Die <a href="http://pol.moveon.org/petraeus.html" target="_blank">Zeitungsanzeige </a>gegen General Petraeus während der hitzigen Debatte im vergangenen Jahr um einen Truppenabzug aus dem Irak ist vielen US-Bürgern noch in Erinnerung. Der Titel der Anzeige lautete: „General Betray Us“. Die Wellen schlugen hoch, MoveOn musste heftige Kritik einstecken.</font><p /><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Nach dieser Aktion schien die Organisation geläutert. Sie passte sich Obamas Positivwahlkampf an, veranstaltete einen <a href="http://blog.prodialog.org/archives/263-And-the-winner-is-...-Obamacan.html" target="_blank">Videowettbewerb </a>für den frisch gekürten Präsidentschaftskandidaten und ließ sich vom günstigen politischen Umfeld für die Demokraten treiben. </font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Nun ist MoveOn.org zurückgekehrt zum alten bissigen Stil. Mit dem neuen TV-Spot „Not Alex“, der gerade in den Schlüsselstaaten Ohio, Wisconsin und Michigan gesendet wird, attackieren sie John McCain so direkt und hart an wie nie zuvor. McCains Aussage, dass die USA notfalls bis zu 100 Jahre im Irak bleiben könnten, greifen die Macher des Spots auf eine höchst emotionale Weise auf. Sehen Sie selbst:</font></p><p><object height="344" width="425"><param value="http://www.youtube.com/v/Sq30lapbC9c&hl=en" name="movie" /><param value="transparent" name="wmode" /><embed height="344" width="425" wmode="transparent" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/Sq30lapbC9c&hl=en" /></object></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Die letzten Sätze der Mutter sitzen: “ So, John McCain, when you said you would stay in Iraq for 100 years, were you counting on Alex? Because if you were, you can't have him.&quot; </font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Diese Attacke wird sicher noch hohe Wellen schlagen im Wahlkampf. Ob MoveOn Barack Obama mit dieser Form der Negativkampagne allerdings einen Gefallen tut, ist äußerst fraglich. McCains Kampagne wird (im Einklang mit dem Republican National Committee) sicher alles tun, um Obama mit MoveOn in Verbindung zu bringen, um ihn schließlich als „out of touch“ mit dem amerikanischen Mainstream, als zu radikal darzustellen. Alliierte zu haben im Wahlkampf ist wichtig, wenn sich diese unabhängig agierenden Unterstützer aber nicht an die Strategie und den Message Frame des Kandidaten halten, werden sie schnell zum Problem. <br />
</font></p> 
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            <name>Kerstin Plehwe</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2008-06-23T07:02:43Z</published>
        <updated>2008-06-23T07:02:43Z</updated>
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        <title type="html">1 Million Obama-Fans auf Facebook</title>
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                <font size="2" face="arial,helvetica,sans-serif"><img src="http://profile.ak.facebook.com/object3/267/89/l6815841748_8628.jpg" /></font> <p><font size="2" face="arial,helvetica,sans-serif">Barack Obama hat nun über <a target="_blank" href="http://www.facebook.com/barackobama">1 Million Freunde</a> auf Facebook. Laut <a target="_blank" href="http://www.politicsonline.com/blog/archives/2008/06/senator_barack.php">Politics Online</a> ist das mehr als jede andere Seite in der Facebook-Geschichte jemals erreicht hat. Allerdings revidierte <a target="_blank" href="http://www.pensitoreview.com/2008/06/18/obamas-facebook-group-hits-1000000/">Pensito Review</a> diese Meldung bereits und gibt an, dass die Gruppe <a target="_blank" href="http://www.facebook.com/group.php?gid=2243510858">One Million Against Hillary Clinton</a> schon vor zwei Monaten die Millionen-Grenze überschritten hat.</font></p><p><font size="2" face="arial,helvetica,sans-serif">Was an dieser Stelle vielleicht paradox anmuten mag, Hillary Clinton ist auch der Grund für den plötzliche Zuwachs auf Obamas Facebook-Profil, da ihr Ausscheiden aus dem Rennen tausende Demokraten zu einer Neuorientierung bewegte.</font></p><p><font size="2" face="arial,helvetica,sans-serif">Barack Obama bedankte sich mit einer Notiz bei seinen Facebook-Freunden und nutzte den Moment, um zu weiterem Engagement zu mobilisieren. Er forderte auf, die Obama-Applikation zu installieren, die aktuelle Informationen über die Kampagne liefert. Außerdem sollen die virtuellen Unterstützer auch im realen Leben aktiv werden und lokale Obama-Gruppen in ihrer Stadt oder Schule gründen, um die Freiwilligen zu organisieren.</font></p><p><font size="2" face="arial,helvetica,sans-serif">Auch die Skeptiker spricht Obama direkt an. Die in den USA nur allzu oft gestellte Frage &quot;Werden diese Menschen auch zur Wahl gehen?&quot;, beantwortet er mit einem klaren Statement: Die Vorwahlen hätten im ganzen Land gezeigt, dass junge Menschen diese Frage mit einem klangvollen JA beantworten, das zeige sich in historischen Zahlen.</font></p><p><font size="2" face="arial,helvetica,sans-serif">John McCain, der ebenfalls in die Internet-Offensive gehen will, hat in das Foto seines Facebook-Profils den Textbanner &quot;A Leader we can believe in&quot; eingefügt. An ihn glauben aber - zumindest auf Facebook - nur <a target="_blank" href="http://www.facebook.com/johnmccain">151.430 Anhänger</a>.</font></p><p><font size="2" face="arial,helvetica,sans-serif">PS: Heute hat Obama <a href="http://www.facebook.com/barackobama" target="_blank">1.032.717 Anhänger</a>.</font></p> 
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        <dc:subject>Barack Obama</dc:subject>
<dc:subject>Facebook</dc:subject>
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<dc:subject>Internet</dc:subject>
<dc:subject>John McCain</dc:subject>

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            <name>Maik Bohne</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2008-06-20T13:59:11Z</published>
        <updated>2008-06-20T14:11:10Z</updated>
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        <title type="html">Vernetzter Wahlkampf</title>
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                <font face="arial,helvetica,sans-serif">Facebook, YouTube, Blogs… das sind die innovativen Begriffe des US-Wahlkampfes anno 2008. Das Internet ist in aller Munde, kein Wahlkämpfer kommt mehr an diesem Meta-Medium vorbei. Kürzlich hat das Pew Research Center deshalb eine <a href="http://www.pewinternet.org/PPF/r/252/report_display.asp" target="_blank">neue Studie</a> zur Internetnutzung im Präsidentschaftswahlkampf veröffentlicht. Die wichtigste Botschaft: Das Netz hat sich in den USA fest etabliert als bedeutender Raum für politische Informationen und Aktionen.</font><p /><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Erstaunliche 46 Prozent der Amerikaner nutzen das Internet, um sich über die Kampagnen zu informieren, um Gedanken über die Kandidaten auszutauschen und um zu mobilisieren. Diese Zahl ist deutlich höher als zu einem vergleichbaren Zeitpunkt in den Wahljahren 2004  (31%) oder 2000 (16%). </font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Internetnutzung im Wahlkampf steigt aber nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ. Diejenigen, die im Netz auf der Suche nach politischen Informationen sind, nutzen es intensiver als zuvor. 35% der Nutzer haben sich bereits ein Web-Video der Kandidaten angeschaut, 10% sind auf sozialen Netzwerkseiten politisch aktiv, 8% haben bereits online Geld an einen der Kandidaten gespendet. </font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Die Pew-Studie belegt, dass es vor allem jüngere Menschen sind, die das Internet für politische Zwecke nutzen. Da Jungwähler tendenziell stärker zu demokratischen Kandidaten tendieren, überrascht es nicht, dass Anhänger der Demokraten spürbar aktiver im Netz sind als ihre republikanischen Pendants. Die Differenzen sind nicht groß, aber erkennbar. Demokraten nutzen öfter soziale Netzwerkseiten (36%-21%), schauen häufiger Web-Vidoes (51%-42%) und informieren sich intensiver über die Kandidaten (36%-21%) als Republikaner.</font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Wie zu erwarten war, sind die Anhänger Obamas so netzaktiv wie keine andere Gruppe. 74 Prozent der Obamaniacs nutzen das Internet, um sich politisch zu informieren, 17 Prozent haben bereits online gespendet, 14 Prozent haben eine eigene Gruppe auf sozialen Netzwerkseiten wie Facebook oder MySpace eingerichtet.</font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Obwohl die Zahl derer steigt, die sich im WorldWideWeb bewegen, meldet eine große Zahl von Nutzern Zweifel an den Informationen im Netz an. 60 Prozent der Befragten sagten, dass das Internet voll von falschen Informationen und Propaganda sei. 35 Prozent meinten, das Internet sei ein Ort für extreme Ansichten und politische Schreihälse. </font></p><p><br />
<!-- s9ymdb:34 --><font face="arial,helvetica,sans-serif"><img width="600" height="314" src="http://blog.prodialog.org/uploads/Grafik.JPG" style="border: 0px none ; padding-left: 0px; padding-right: 0px;" /></font></p> 
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        <author>
            <name>Kerstin Plehwe</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2008-06-20T07:19:55Z</published>
        <updated>2008-06-20T10:01:45Z</updated>
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        <title type="html">Obama mit Vorsprung </title>
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                <font face="arial,helvetica,sans-serif">Die neueste <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-srv/politics/documents/postpoll_061608.html" target="_blank">Umfrage</a> von Washington Post und ABC News hält interessante Daten und Trends für den beginnenden Zweikampf zwischen Barack Obama und John McCain bereit. Das Wichtigste zuerst: 48 Prozent der Wähler würden sich derzeit für Obama entscheiden, 42 Prozent für McCain. Weitere Indikatoren deuten auf Vorteile für den jungen Senator aus Illinois hin. Es gibt aber auch Zahlen, die Obamas Team Kopfschmerzen bereiten sollten.</font><p /><p><b><font face="arial,helvetica,sans-serif">Das Land giert nach Wandel</font></b></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Die politische Stimmung in den USA steht eindeutig auf Wechsel. Die Zustimmungsraten für Präsident George W. Bush sind auf einem erneuten Tiefststand angelangt. Nur 29% der Befragten sind noch mit seiner Arbeit zufrieden, 68% stehen ihm ablehnend gegenüber (davon 54% sogar stark ablehnend). Erstaunliche 84% Amerikaner sehen das Land auf dem Weg in eine falsche Richtung, ein Allzeithoch. Fragt man Wähler nach ihren Parteipräferenzen für die Kongresswahlen, so entscheiden sich 52% für die Demokraten, nur 37% für die Republikanische Partei. </font></p><p><b><font face="arial,helvetica,sans-serif">Agenda ist günstig für Obama</font></b></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Das wichtigste Thema für die Wähler ist mit Abstand „Wirtschaft und Arbeitsplätze“ (33%), dahinter folgen „Irak“ (19%), „Krankenversicherung“ (8%) und „Energie“ (6%). Die Themen „Terrorismus“ (4%), „Steuern“ (2%), „Werte und Moral“ (2%) und „Kampf gegen den Terrorismus“ (2%) liegen vergleichsweise weit abgeschlagen dahinter. </font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Beim Kernthema „Wirtschaft und Arbeit“ hat Obama einen deutlichen Kompetenzvorsprung von 16 Prozentpunkten vor McCain, ähnlich sieht es bei den Themen „Krankenversicherung“ (53-33), „Energie/Benzinpreise“ (50-30) und „Klimawandel“ (55-28) aus. Beim Thema „Irak“ geben die Befragten Obama ähnlich hohe Kompetenzen wie McCain (46-47). Nur bei den Punkten „Internationale Erfahrung“ und „Kampf gegen den Terrorismus“ liegt der politische Haudegen McCain vorne. </font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Insgesamt sagen 60% der Wähler, dass Obama der Kandidat ist, der den nötigen Politikwechsel am Besten herbeiführen kann. McCain trauen dies nur 26% zu. Ein großes Plus in einem Wahlkampf, der von Wechsel und Wandel bestimmt ist.</font></p><p><b><font face="arial,helvetica,sans-serif">Mythos Obama lebt und motiviert</font></b></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Der teils erbittert geführte Zweikampf gegen Hillary Clinton konnte der positiven Sichtweise der Menschen auf Obama wenig anhaben. 63% haben eine positive Meinung von Barack Obama, nur 33% schätzen ihn negativ ein. Ein Traumwert für jeden Wahlkampfmanager! John McCains Zahlen (56-38) sind gut, die Mehrzahl der Wähler folgt Obamas Kandidatur jedoch enthusiastischer (55%) als McCains (45%). </font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Obama hat zudem eine höhere Zahl an Festentschlossenen in seinen Reihen. 73% seiner Sympathisanten haben sich schon jetzt entschieden, ihre Stimme für ihn abzugeben. Von den 25% der unsicheren Obama-Kantonisten halten es nur 7% für wahrscheinlich, dass sich ihre Stimmung noch einmal ändern wird. Dagegen sind 31 Prozent von McCains Anhängern noch unschlüssig, ob sie dem „Mac“ ihre Stimme geben sollen, 17% davon halten einen Wechsel zu Obama sogar für wahrscheinlich.</font></p><p><b><font face="arial,helvetica,sans-serif">Ungemach inmitten positiver Daten</font></b></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Die Washington Post/ABC-Umfrage zeigt aber auch Schwachstellen Obamas auf. Bei den wichtigen Wählern der Mitte, den sog. Independents, liegen Obama und McCain weiterhin gleich auf. Obama scheint zudem Probleme zu haben, die Gräben innerhalb seiner Partei zu schließen. Nur acht von zehn Demokraten unterstützten Obama, McCain kann hingegen auf die Unterstützung von 90 Prozent der Republikaner bauen. Die Unzufriedenheit mit dem Ausgang des demokratischen Vorwahlkampfes sieht man auch bei der Frage nach einem möglichen Vizepräsidentschaftskandidaten für Obama. 46% geben an, dass er sich für Hillary Clinton entscheiden sollte. Alle anderen Kandidaten liegen abgeschlagen dahinter.</font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Obamas größte Schwäche ist jedoch seine fehlende Erfahrung. Obwohl er sich politische Sporen im Duell mit Hillary Clinton verdient hat, haben sich seine Werte im Bereich „experience“ nicht verbessert. Nur 50 Prozent der Befragten gaben an, dass Obama die nötige Erfahrung besitzt für das Präsidentenamt, genauso viele wie im März.  Ein klares Einfallstor für McCain.</font></p><p><b><font face="arial,helvetica,sans-serif">Campaigns will matter!</font></b></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Alles in allem bleibt das Rennen spannend. Die Kampagnen haben viel Arbeit vor sich. Das zeigen auch die Daten. Trotz eines langen, informationsgesättigten, zermürbenden Vorwahlkampfes geben über die Hälfte der Wähler an, wenig bis gar nichts über die Kandidaten und ihre Positionen zu wissen.</font></p> 
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        <link href="http://blog.prodialog.org/archives/282-Virale-Videos-bestimmen-den-US-Wahlkampf.html" rel="alternate" title="Virale Videos bestimmen den US-Wahlkampf" />
        <author>
            <name>Ute Pannen</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2008-06-17T12:03:28Z</published>
        <updated>2008-06-17T12:03:28Z</updated>
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        <title type="html">Virale Videos bestimmen den US-Wahlkampf</title>
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                <font size="2" face="arial,helvetica,sans-serif">Virale Videos werden zur schärfsten Waffe im US-Präsidentschaftswahlkampf, denn sie bringen den Zeitgeist auf den Punkt. Sie fangen einen Moment ein und brennen diese Stimmung in das kollektive Gedächtnis der Wähler. In den Vorwahlen bot das <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=6h3G-lMZxjo">Hillary 1984</a>-Video den Auftakt und erreichte in kürzester Zeit Millionen Klicks auf You Tube. Die Message war einfach: Hillary gehört zum Establishment – Obama bedeutet &quot;Change&quot;. Damit wurde das Video zum prägendsten “Virus” der Vorwahlen. In dieser Woche wurde <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=FiQJ9Xp0xxU">I Am Voting Republican</a>, das erste Video des Präsidentschafts-Wahlkampfes, mit über einer Million Klicks bei YouTube zum neuen Star am Video-Himmel. Der zynische Humor dieses Clips scheint zu überzeugen. So sieht man nicht nur einen Soldaten, der sagt: “Ich wähle die Republikaner, damit ich im Irak bleiben kann”; sondern auch einen kleinen Jungen mit Maschinengewehr, der fortführt: “Ich wähle die Republikaner, damit ich in den Iran kann.”</font><p /><p><object width="425" height="344"><param value="http://www.youtube.com/v/FiQJ9Xp0xxU&hl=en" name="movie" /><param value="transparent" name="wmode" /><embed width="425" height="344" wmode="transparent" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/FiQJ9Xp0xxU&hl=en" /></object></p><p><font size="2" face="arial,helvetica,sans-serif">Auf einer ironischen <a target="_blank" href="http://imvotingrepublican.com/">Website</a> liefern die <a target="_blank" href="http://www.synthetichuman.com/">Produzenten</a> Hintergrundinformationen.</font></p><p><a href="http://imvotingrepublican.com/" target="_blank"><font size="2" face="arial,helvetica,sans-serif"><img vspace="0" hspace="0" border="0" align="bottom" src="http://imvotingrepublican.com/images/int_logo.png" /> </font></a></p><p><font size="2" face="arial,helvetica,sans-serif">Warum dieses Video den US-Wahlkampf prägen wird, erklärt <a target="_blank" href="http://pdf2007.confabb.com/users/profile/Liza+Sabater">Liza Sabater</a> bei <a target="_blank" href="http://www.techpresident.com/blog/entry/26319/is_this_the_first_viral_video_of_the_2008_presidential_elections">TechPresident</a>:</font></p><p><font size="2" face="arial,helvetica,sans-serif">1.	Es definiert klar den Kandidaten, den es zu schlagen gilt.</font></p><p><font size="2" face="arial,helvetica,sans-serif">2.	Es benennt genau die Gründe, die gegen den Konkurrenten sprechen.</font></p><p><font size="2" face="arial,helvetica,sans-serif">3.	Es nutzt die kognitive Kraft der Satire, um die “schlechten Nachrichten” in positiver Weise zu transportieren.</font></p><p><font size="2" face="arial,helvetica,sans-serif">4.	Es hat die erste Schwelle der Akzeptanz rasant übersprungen.</font></p><p><font size="2" face="arial,helvetica,sans-serif">Strategisch gilt “I Am Voting Republican” als besonders wertvoll, da es vornehmlich die Clinton-Unterstützer anspricht, die bereits angedroht hatten, lieber konservativ zu wählen als Obama ihre Stimme zu geben. Die Kommentare bei der <a target="_blank" href="http://www.huffingtonpost.com/2008/06/11/why-im-voting-republican_n_106511.html">Huffington Post</a> zeigen, wie brilliant die Ironie des Videos wirkt. Es löste gleich eine Kettenreaktion von bereits mehr als 200 Kommentaren aus. Hier eine kleine Auswahl:</font></p><p><!-- s9ymdb:33 --><font size="2" face="arial,helvetica,sans-serif"><img width="561" height="121" src="http://blog.prodialog.org/uploads/Kommentare.JPG" style="border: 0px none ; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" /><br />
</font></p> 
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        <link href="http://blog.prodialog.org/archives/281-McCain-flirtet-mit-den-Demokraten.html" rel="alternate" title="McCain flirtet mit den Demokraten" />
        <author>
            <name>Kerstin Plehwe</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2008-06-13T15:47:12Z</published>
        <updated>2008-06-13T16:10:50Z</updated>
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        <title type="html">McCain flirtet mit den Demokraten</title>
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                <font face="arial,helvetica,sans-serif"><!-- s9ymdb:32 --><img width="443" height="336" style="border: 0px none ; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://blog.prodialog.org/uploads/McCainBlogs.JPG" /></font><p /><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">John McCain macht in diesen Tagen nicht nur mit einem neuen <a href="http://www.johnmccain.com/blog/" target="_blank">Blog</a> von sich reden. Er überrascht auch mit einer zarten Kontaktaufnahme zu den Demokraten, denn sein &quot;Online Action Center&quot; ist mit dem <a target="_blank" href="http://www.dailykos.com/ ">Daily Kos</a> verlinkt, dem meistgelesenen progressiven Blog der USA. John McCains Blog ist ein Instrument im Werkzeugkasten des Online-Campaignings, mit dem Barack Obama seine dominante Webpräsenz streitig gemacht werden soll. Zu den Vorzügen des neuen Blogs gehört der </font><font face="arial,helvetica,sans-serif">Einblick in den Terminkalender McCains und Fotos, die dort exklusiv verbreitet werden. Außerdem wird er für Kommentare jeder politischen Couleur offen sein und sich damit stark von Hillary Clinton's Blog absetzen, der sich in Selbstbeweihräucherung einnebelte, wie The Nation im März <a href="http://www.thenation.com/blogs/campaignmatters?bid=45&pid=293787" target="_blank">berichtete</a>. </font></p><p /><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Mit diesem &quot;Link nach links&quot; versucht McCain in fremden Gewässern zu fischen und das Gespräch mit der linken Leserschaft zu suchen. Im McCain'schen <a href="http://www.johnmccain.com/ActionCenter/" target="_blank">Online Action Center</a> gibt es sogar Punkte zu gewinnen, wenn ein McCain-Aktivist Kommentare auf dem anderen Pol der politischen Arena positioniert. </font></p><p /><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Der Fortschritt in der Internet-Kommunikations-Kultur ist enorm, wenn man bedenkt, dass beim letzten Präsidentschaftswahlkampf vor vier Jahren John Kerry seinen Link zum Daily Kos<a href="http://www.wired.com/culture/lifestyle/news/2004/07/64113" target="_blank"> zurückzog</a>, nachdem der erste negative Kommentar einging. Heute sind Blogs, so <a href="http://www.techpresident.com/scrape_plot/myspace" target="_blank">berichtet</a> der Journalist <a href="http://www.huffingtonpost.com/ari-melber" target="_blank">Ari Melber</a> auf der TechPresident-Website, ein so wesentlicher Bestandteil der landesweiten Politik, dass auch John McCain beginnt, sich für sie zu interessieren.<br />
</font></p><p /> 
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        <author>
            <name>Kerstin Plehwe</name>
            <email>nospam@example.com</email>
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        <published>2008-06-12T12:17:18Z</published>
        <updated>2008-06-12T13:58:40Z</updated>
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        <title type="html">Strategieseminar mit John McCain</title>
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                <font face="arial,helvetica,sans-serif">Offenheit und Partizipation, das sind die Trendwörter des Präsidentschaftswahlkampfes 2008. Sich transparent geben, Menschen in die Kampagne einbeziehen. Darum geht es. Obama gab diesen Trend vor. McCain folgt. Die neueste Innovation des „Mac“: Kampagnenmanager Rick Davis schickte kürzlich ein Web-Video über den Verteiler, das Einblicke in die Strategie McCains gewährt. </font><p /><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">In einer ca. 15-minütigen PowerPoint-Präsentation gibt Davis seine Einschätzungen über das Rennen zwischen McCain und Obama ab. Zunächst bemerkt er, was selbst die überzeugtesten Parteigänger der Republikaner schon wissen: Das politische Klima ist </font><font face="arial,helvetica,sans-serif">für die Grand Old Party (GOP) </font><font face="arial,helvetica,sans-serif">so schlecht wie selten in der jüngeren Geschichte der USA. So weit so gut. Die Konsequenz für McCain: Er muss seine Strategie zuallererst auf die Mitte, die Wechselwähler, die Unentschlossenen ausrichten. Vorbei sind die Zeiten, als Karl Rove mit reiner Basismobilisierung Wahlen gewinnen konnte. O-Ton Rick Davis: „No longer can a Republican candidate win by running up the score with our base voters”. </font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">McCain kommt als Person gut an beim Wahlvolk, vor allem bei den Independents. Seine Umfragewerte liegen deutlich über denen seiner Partei (Angela Merkel lässt grüßen). Die Strategie McCains wird es sein, sich als Kandidat aus der Mitte des Volkes zu präsentieren. In einem immer noch mitte-rechts-denkenden Land geriert sich der politische Haudegen und Kriegsheld als „in touch“ mit den Amerikanern, ohne die Gelegenheit zu verpassen, Obama als zu liberal, zu elitär, zu abgehoben darzustellen. </font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Beruhigt können die Strategen der GOP sein über die inhaltliche Ausrichtung der Kampagne. John McCain hat erkannt, dass es bei dieser Wahl primär um Wirtschaft und Arbeit geht, um die sog. „pocketbook issues“, die Davis besonders hervorhebt. </font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Interessant ist der organisatorische Teil der Präsentation. McCain schafft eine neue, schlanke Kampagnenstruktur, die sehr dezentral angelegt ist, mit insgesamt zehn Regionalmanagern, die nahezu alle Freiheiten in den Bereichen Fundraising, Kommunikation und Wählermobilisierung haben. Dies bedeutet eine erstaunliche Abkehr von den Zentralisierungstendenzen republikanischer (Partei-)Organisationen in den letzten Jahren. </font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Dennoch wird deutlich, dass McCain die Partei braucht. </font><font face="arial,helvetica,sans-serif">In seiner Präsentation</font><font face="arial,helvetica,sans-serif"> führt Davis die Gelder von McCain und des Republican National Committee (RNC) </font>g<font face="arial,helvetica,sans-serif">eschickterweise </font><font face="arial,helvetica,sans-serif">zusammen auf. Das kann man so machen. Es bedeutet aber, dass die Parteiorganisation zu einem zentralen Element der Kampagne aufsteigen wird, insbesondere in den Bereichen Get-Out-The-Vote (GOTV), Wählertargeting und TV-Spots. </font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Hier geht es zur Präsentation von Rick Davis. Viel Spaß beim Strategieseminar!</font></p><p><object width="425" height="344"><param value="http://www.youtube.com/v/4tiDACmM4eM&hl=en" name="movie" /><embed width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/4tiDACmM4eM&hl=en" /></object></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Als Bonus hier noch der neueste TV-Spot von John McCain mit dem Titel “Safe“.</font></p><p><object width="425" height="344"><param value="http://www.youtube.com/v/J1OUxBvlLr0&hl=en" name="movie" /><embed width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/J1OUxBvlLr0&hl=en" /></object><br />
</p> 
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            <name>Ute Pannen</name>
            <email>nospam@example.com</email>
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        <published>2008-06-11T11:34:15Z</published>
        <updated>2008-06-11T11:34:15Z</updated>
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        <title type="html">Die Obama-Connection</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <font face="arial,helvetica,sans-serif">Ohne die Macht der Netzwerke zu begreifen, kann man heutzutage weder den Terrorismus bekämpfen, noch eine Wahl gewinnen. So fasste kürzlich der New York Times-Kolumnenschreiber <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Roger_Cohen" target="_blank">Roger Cohen</a> die aktuelle Lage zusammen. Mit <a href="http://www.nytimes.com/2008/05/26/opinion/26cohen.html" target="_blank">The Obama Connection</a> benennt Cohen den Grund für den Sieg Barack Obamas gegenüber Hillary Clinton in den Vorwahlen im US-Präsidentschaftswahlkampf: Ihre Strategie, so Cohen, ist im 20. Jahrhundert steckengeblieben. </font><p /><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Mit der Zeit ist das Verständnis für internetbasierte Netzwerke jedoch zumindest bei John McCains Wahlkampfteam eingekehrt. So berichtet der konservative Online-Stratege <a href="http://www.patrickruffini.com/about/" target="_blank">Patrick Ruffini</a> auf der <a href="http://www.techpresident.com/blog/entry/26233/how_mccain_s_website_can_beat_obama_by_becoming_a_platform" target="_blank">techPresident-Website</a>, dass McCains Website die von Barack Obama schlagen kann, indem sie jetzt zu einer Plattform wird (<a href="http://blog.prodialog.org/archives/278-McCains-Relaunch.html" target="_blank">wir berichteten</a>). </font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Ein Instrument, dass die Wahl-Strategen bereits aus dem Web 2.0 übernommen haben, ist ein gutes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Programmierschnittstelle" target="_blank">Application Programming Interface </a>(API), das erlaubt Twitter-Daten und Login-Informationen für die Kandidatenseite zu verwenden. Patrick Ruffini empfielt der McCain-Kampagne, ihre Website mit Hilfe von API auf einen Stand zu bringen, der es möglich macht, Netzwerke noch intensiver zu nutzen als Barack Obama dies tut. Wie das in der Praxis aussieht? Ganz einfach. Mit Hilfe einer McCain-API könnten alle Wahlkampf-Aktivitäten von Freiwilligen auf der Kandidatenseite sichtbar werden. Zum Beispiel könnte die McCain-API mit Facebook-Applikationen verbunden werden, sodass Unterstützer ihre Aktivitäten auf der Kandidatenwebsite veröffentlichen können. Facebook-Newsfeeds könnten aktualisiert werden mit Meldungen wie „Patrick Ruffini hat für John McCain gespendet“ oder „Patrick Ruffini hat soeben 10 Unterstützer für McCain rekrutiert“. </font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Gleichermaßen könnte der eigene Aktivitätsfluss wie das Rekrutieren von Freiwilligen, Unterschriften für Petitionen und Spenden auf der Kandidatenseite veröffentlicht und mit einer vorbereiteten Adressenliste kombiniert werden. In diesem Moment wird die McCain-Website zur Plattform für aktiven Austausch der Freiwilligen untereinander. Suchbegriffe wie die Postleitzahl können helfen, Gleichgesinnte in der unmittelbaren Nachbarschaft ausfindig zu machen. Diese Geo-Codierung kann unter anderem nützlich sein, um Wahlkampf-Veranstaltungen zu organisieren, die von den Webnutzern selbst, nicht von der Kampagnenführung ausgehen. Die Kampagnen selbst können die Kontrolle über ihre Botschaft nicht mehr behalten. Wenn sie erfolgreich sind, verselbständigt sich die Kommunikation über den Kandidaten und wird für die Medien relevant. So ist auch Obamas Massenbewegung für die Presse interessanter als seine Botschaft.</font></p><p><font face="arial,helvetica,sans-serif">Die von Patrick Ruffini vorgeschlagenen APIs sind die logische Fortsetzung dieses Trends. Die Wähler bilden bereits virale Netzwerke auf Facebook, Twitter und anderen Kanälen. Aber es gibt noch keine Möglichkeit, sie mit Aktionen auf den offiziellen Kandidatenseiten zu verbinden, denn wer einer Facebook-Gruppe beitritt, bleibt bisher trotzdem unsichtbar für die Kampagenführung.</font></p> 
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        <dc:subject>Barack Obama</dc:subject>
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