Montag, 30. Juli 2007
Unruhe herrscht derzeit vor allem im konservativen Lager. Während unter den republikanischen Anhängern immer mehr ihre Hoffnungen in Ron Paul und Fred Thompson legen, versucht das Kampagnenteam von Rudy Giuliani eine Schwächephase zu überwinden. Nach Rückschlägen bei Umfragen soll nun eine neue Medienstrategie für positive Schlagzeilen sorgen.
Im Zentrum steht dabei die Pflege der Medienkontakte und das Versorgen der Presse mit eigenen Nachrichten aus dem Kampagnenzentrum. Positive Wirkung hat der Branchendienst Politico bereits ausgemacht:
“But the campaign of the former New York mayor seems to be finding its equilibrium. Just this week, the campaign has e-mailed 24 press releases, research documents and advisories to the national media—about twice as many as it would have sent in any given week earlier in the year. Also this week, the campaign began sending a daily e-mail alerting reporters to the message of the day and Giuliani’s schedule.
Additionally, campaign staff have engaged individual reporters on a near-daily basis, seeking to get ahead of the news cycle.”
Doch man hat nicht nur an Fahrt gewonnen, auch werden mittlerweile Presseschlagzeilen erfolgreich gekontert, wie im Fall eines Videos der Gewerkschaft der Feuerwehrleute, in dem Giulianis Politik kritisiert wurde.
“The campaign is also playing better defense. When the firefighters union released a long-expected video last week criticizing Giuliani’s post-9/11 performance, the campaign was ready. It attacked the messengers as Democratic water-carriers and lined up two retired firefighters to counter the criticism in a news conference.”
Die Zuversicht scheint zurückgekehrt in Giulianis Team.
“There is no doubt that we are better organized and in a better position on the communications side than we were three months ago,” said Katie Levinson, Giuliani’s communications director. But, she added, “the same holds true on the political side and on the fund-raising side of the operation.”
Senator John McCain hat derweil ganz andere Sorgen. Für ihn geht es zurzeit um die letzte Chance, im Rennen zu bleiben. Sein neuer Comeback-Plan klingt banal: Weniger ausgeben und mehr einnehmen. Doch die Strategie ist konkret ausformuliert, so sollen die Botschaften verstärkt via „free media“, also über Interviews und Talkshows, unters Volk gebracht werden, und gleichzeitig der organisatorische Wasserkopf auf Veranstaltungen so gering wie möglich gehalten werden. Der Politico hat zwei Dokumente aus McCains Team ausfindig gemacht, die die neue Strategie untermauern.
|
Kommentare
Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt)
Kommentar schreiben