Der Chef-Stratege der Clinton-Kampagne, Mark Penn, wurde entlassen, nachdem er sich für ein Wirtschaftsabkommen mit Kolumbien eingesetzt hat. Nach offiziellem Wortlaut hat Mark Penn seinen Posten aufgegeben, doch ganz freiwillig scheint diese Entscheidung nicht zustande gekommen zu sein. Schließlich arbeitet seine PR-Agentur auch für die kolumbianische Regierung und setzt sich in dieser Rolle für ein Freihandelsabkommen zwischen Bogota und Washington ein. Hillary Clinton lehnt ein solches Abkommen strikt ab, um die Konkurrenz auf dem US-Amerikanischen Markt einzudämmen und der möglichen Entlassung von amerikanischen Arbeitern vorzubeugen. 
Hillary Clinton zeigte sich zwar enttäuscht, doch als Meinungsforscher soll Penn weiterhin die ihre Kampagne beraten. Der Stratege verhalf bereits 1996 Bill Clinton zum Sieg, doch diesmal erwies sich seine Hand als weniger glücklich. Seit Beginn des Wahlkampfes unterschätzte er Senator Barack Obama und dessen Strategie des Wandels.
Um seine Zukunft muss sich Penn vorerst keine Sorgen machen. Für seine Beratertätigkeit in der Clinton-Kampagne erhielt er nach Angaben von Spiegel Online ein Honorar von knapp 11 Millionen US-Dollar.
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