UmfrageWer wird die Präsidentsschaftswahl gewinnen?
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Republikaner tauschen Nettigkeiten ausFreitag, 26. Oktober 2007
Es sind nur noch zehn Wochen, so die Prognosen, bis in Iowa die Vorwahlen stattfinden. Und allmählich bringen sich auch die Republikaner in Stellung. Im Fokus des Interesses steht die GOP-Debatte vom vergangenen Sonntag, bei der relativ schnell die Richtung der Auseinandersetzung deutlich wurde: „GOP debate signals race to the right“, titelte die Washington Times. Dabei vergaßen die Kandidaten schon einmal die gute Kinderstube, so die WT, und gingen sich gegenseitig hart an:
“Just minutes into the debate, Mr. Thompson took a swipe at Mr. Giuliani, saying the former New York City mayor supported federal funding for abortion, gun control and creating havens for illegal aliens. "He sides with Hillary Clinton on each of those issues," he said. With that, the attempt by the three other candidates to adhere to Ronald Reagan"s 11th commandment — "Thou shalt not speak ill of a fellow Republican" — was quickly jettisoned.” Viel mehr Spaß schien es den Kandidaten jedoch zu bereiten, sich auf den gemeinsamen Gegner einzuschießen: auf Hillary Clinton. “Mr. McCain, who said he would face off with Mrs. Clinton over national security, also mocked her recent attempt to spend $1 million on a Woodstock Museum, commemorating the famous 1969 rock concert. "Now my friends I wasn't there. I"m sure it was a cultural and pharmaceutical event," he said. "I was tied up at the time," he deadpanned, and the audience stood. Mr. McCain, the senator from Arizona, was a prisoner of war during the Vietnam War.” First Read bietet eine Linkliste mit aktuellen Pressekommentaren zur Debatte.
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
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Brownback steigt ausDonnerstag, 25. Oktober 2007
Die Reihen lichten sich: Der Republikaner Sam Brownback hat seine Kandidatur zurückgezogen. Am Ende war es – wie so oft in US-Wahlkämpfen – das Geld, das fehlte:
“But his fundraising has sagged. Reports released Monday showed that of the nine Republican candidates who filed reports, Brownback was seventh in fundraising from July through September and had a mere $94,000 cash on hand, less than any of his rivals. Brownback raised nearly $4 million overall and was eligible for $2 million in federal matching funds.” Hillary und die FrauenMittwoch, 17. Oktober 2007Hillary Clinton ist nun - zumindest bei den Demokraten - ganz klar in der Favoritenrolle dieses Wahlkampfs. Mittlerweile hat sie laut der jüngsten Umfrage die Unterstützung von 50% der demokratischen Anhänger, auf Seiten der Demokraten erreicht ihr ärgster Verfolger Barack Obama lediglich 21% an Zustimmung. Bei den Einnahmen liegt sie auch vorne: 35 Millionen Dollar konnte sie schon für die Primaries zurücklegen, Obama hingegen nur 32 Millionen. Clintons Team spielt nun auch verstärkt die Spielkarte „Frau“ aus. Ein Memo von Chefstratege Mark Penn, das der Boston Globe zitiert, sieht die Frauen als Schlüssel zum Wahlerfolg an. “A memo to be made public today by Clinton's chief strategist, Mark Penn, contends that women will be the deciding force in the 2008 elections, and says the campaign's internal polling shows that 94 percent of women under 35 said they would be more likely to vote in the November election if the first woman nominee is on the ballot.” Al Gore: Mittendrin statt nur dabei?Dienstag, 16. Oktober 2007Al Gore gewinnt den Friedensnobelpreis, die Konservativen sind zerknittert und die große Anhängerschaft umjubelt ihn wie einen Popstar. Die unweigerliche Vermutung, die seitdem im Raum steht, lautet natürlich: Wird Gore jetzt doch noch für das Präsidentenamt kandidieren? Auch in Deutschland werden diese Stimmen laut. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass Gore sich diesen Weg antut, wohl nicht sehr groß. Viel wahrscheinlicher scheint hingegen die Strategie, dass der „verhinderte Präsident“ von 2000 seinen Einfluss als unabhängige Ikone der Medienwelt auch nach der Wahl weiterhin nutzen und Druck von außen auf eine neue Regierung ausüben. Oder er steigt mit einem hohen Posten in einer neuen demokratischen Regierung selbst ein in die Politikmaschinerie. Daher sind die meisten US-Experten auch darauf gespannt, welchen Kandidaten Gore unterstützen wird. Sollte er keinen der Kandidaten unterstützen, so könnte das auch darauf hindeuten, dass er abwarten möchte, bis sich die Reihen gelichtet haben, um dann in der neuen demokratischen Regierung Politik mitzugestalten – etwa als Umwelt- oder Außenminister. Nicht nur beim Branchendienst Politico ist man gespannt: “The political world is buzzing with chatter about Al Gore's next political move in light of his Nobel Prize victory Friday: a bid for the presidency, perhaps, or at least a dive into Democratic primary politics with a high-profile endorsement. But Gore faces a choice, and he can't have it both ways. He can put his prestige behind a single candidate — Illinois Sen. Barack Obama, who shares his anti-war consistency, or his old White House rival, front-runner and New York Sen. Hillary Rodham Clinton, who could offer him a high-profile role in government. Or he can use his status to press the Democrats to put environmental policy closer to the center of their campaigns, something he himself avoided in 2000, and at the center of their administrations if elected. In a brief address to the press in Palo Alto, Calif., this morning, Gore signaled that he's choosing the latter path. "I will be doing everything I can to try and understand how I can best use the honor and the recognition of this award as a way of speeding up the change in awareness and the change in urgency," he said. "It truly is a planetary emergency, and we have to respond quickly."” Spenden: weitere Zahlen fürs dritte QuartalDienstag, 9. Oktober 2007Nach den ersten Schätzungen zu den Spendensummen im dritten Quartal, sind jetzt weitere Zahlen – vor allem die der republikanischen Kandidaten – eingetroffen. Demnach kommen für die Kandidaten der GOP folgende Summen für die Zeit von Juli bis September zusammen (in US-Dollar): Rudy Giuliani 10.5 Mio. 16 Mio. Cash on Hand (der Betrag, der für den Wahlkampf zurückgelegt wird) Mitt Romney 9,5 Mio. plus 8,5 aus eigener Tasche, 9 Mio. CoH 9,3 Mio. 7 Mio. CoH John McCain 6 Mio. 3,6 Mio. CoH, 1,5 Mio. Schuld Ron Paul 5 Mio. 5 Mio. CoH Mike Huckabee 1 Mio. Sam Brownback n.n. Erstaunlich sind auch die wenig berauschenden Zahlen für den Geheimtipp Mike Huckabee , der bei der Ames Straw Poll überraschend vorne gelegen hatte und nun lediglich eine Million Dollar einnahm. Bei den Demokraten trudeln ebenfalls weitere Zahlen ein.
Ein Blick auf die beiden Lager offenbart den Katzenjammer bei den Republikanern. Die Demokraten haben ihnen in Sachen Spendensammeln eine ordentliche Lektion erteilt – 63 zu 33 Millionen bei den wichtigsten Kandidaten. Auch in der Anzahl der Spender sind die Demokraten der GOP weit enteilt: “In addition to cash, the Democrats have seen an explosive expansion of their donor base. Illinois Sen. Barack Obama reports 352,000 givers, including more than 90,000 new donors to his campaign in the third quarter alone. About 100,000 fresh faces gave money to When combined, those two dynamics — more cash and donors — are raising the specter that, for the first time in recent history, the Republican Party and its nominee could suffer a significant financial disadvantage when next year’s races begin in earnest.” Giuliani liegt also auch bei den Einnahmen vorne, wenn auch nur eine Million vor Romney. Der wiederum hat 8,5 Millionen seiner 18 Millionen aus eigener Tasche dazu gesteuert, um den Wahlkampfmotor nicht vorzeitig abzuwürgen. Insgesamt liegen die Zahlen niedriger als in den drei Monaten davor. Dies liegt in erster Linie an der Ferienzeit, in der potenzielle Spender unterwegs auf Reisen sind.
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
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15:32
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Obama sammelt 20 Millionen Dollar im dritten QuartalDienstag, 9. Oktober 2007Die Fundraising-Zahlen für das dritte Quartal sind da – zumindest teilweise. Demnach erwirtschafteten die Kandidaten nach eigenen Angaben folgende Summen zwischen Juli und September:
Die restlichen Links zu den einzelnen Angaben findet man beim Political Wire.
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
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Obama testet für den ErnstfallFreitag, 5. Oktober 2007
Da soll noch mal einer sagen, Politiker können nicht langfristig planen: Einer lässt schon für den 5. Februar üben. Dann nämlich werden tausende Freiwillige in fremde Bundesstaaten einfallen und auf Stimmenfang für ihre Kandidaten bei den Vorwahlen gehen. Für Barack Obama Grund genug, jetzt schon einmal für den Ernstfall zu proben – und kalifornische Unterstützer nach Nevada zu schicken. Die Los Angeles Times hat die Stimmung und die Abläufe eingefangen.
“The idea is to augment Nevadans' volunteer work ahead of the state's Jan. 19 caucuses while learning such campaign basics as how to run phone banks, knock on doors and collect data. Obama's campaign is running similar efforts in Iowa, New Hampshire and South Carolina -- which also are holding early caucuses or primaries. But Nevada's program has an added dimension: ‘We are surrounded by February 5th states,’ said Obama's campaign director in Nevada, David Cohen, referring to primaries scheduled in California, Arizona, Idaho and Utah. That makes Nevada prime training ground for volunteers from the other states.” Das System der auswärtigen Unterstützer in umkämpften Staaten hat bereits für großes Aufsehen bei der letzten Wahl gesorgt, bei der zahlreiche Volunteers in den umkämpften Battleground States wie Ohio eingesetzt worden waren – um in den letzten 72 Stunden vor dem Wahlgang, der Zeit des „Get out the vote“ (GOTV), noch den entscheidenden Umschwung auszulösen. McCain von Geld und Meinungsforschern verlassenFreitag, 5. Oktober 2007John McCains Team schrumpft weiter. Jetzt hat sich auch noch Bill McInturff, langjähriger Meinungsforscher in McCains Mannschaft und Co-Gründer von Public Opinion Strategies, verabschiedet. ABC News hat die Geschichte. Hintergrund sind weniger atmosphärische Störungen denn das fehlende Geld für den laufenden Betrieb. McCain kann McInturff schlichtweg nicht mehr bezahlen. “The campaign's money woes left it with a limited budget for polling, he said -- the campaign has conducted only one poll all of this year -- and the move will free McInturff to resume his relationship with NBC and The Wall Street Journal, for whom he has conducted polls since 2003. ‘The McCain campaign doesn’t have a large budget for polling right now,’ McInturff said. ‘The NBC/Wall Street Journal thing is . . . important to me, and I just wanted to make sure I was active in this transition period’ with the Journal being sold to Rupert Murdoch's News Corp. In der Tat sieht es um die Einnahmen McCains nicht gut aus. In der Washington Times soll ein enger Vertrauter des Kandidaten schlimmste Befürchtungen bestätigt haben: "’The campaign has raised only $3.7 million to date for the quarter,’ a longtime, influential friend of the Arizona Republican told The Washington Times. ‘The hope was to reach $4.5 million, about a third of what was raised in the 'disastrous' second quarter,' ‘ said the McCain supporter, who has access to the senator's daily campaign operations.” Kill the story or kill BillDonnerstag, 4. Oktober 2007Dass die Kampagneros von Hillary Clinton an einem ziemlich langen Hebel sitzen, zeigt die jüngste Geschichte, die der Politico aufgetan hat. Da wollte das Männermagazin Gentlemen’s Quarterly, besser bekannt unter seinem Kürzel GQ, eine Insider-Story über das umkämpfte Innenleben der Clinton-Kampagne bringen. Das Clinton-Team wies die Magazinmacher freundlich aber bestimmt darauf hin, dass sie in einem solchen Falle auf die bereits zugesagte Cover-Story über Bill Clinton – geplant für den Dezember – getrost verzichten dürften. Und so knickten die Blattmacher am Ende ein, wie GQ-Redakteur Jim Nelson dem Politico bestätigte: 'I don’t really get into the inner workings of the magazine, but I can tell you that yes, we did kill a Hillary piece. We kill pieces all the time for a variety of reasons', Nelson said in an e-mail to Politico. He did not respond to follow-up questions. A Clinton campaign spokesman declined to comment. Umfrage VDienstag, 2. Oktober 2007
Die Veränderungen in unserer Umfrage sind auch in diesem Monat nur gering. Unsere Leser scheinen weiterhin davon auszugehen, dass Hillary Clinton als Kandidatin der Demokraten die besten Chancen haben wird, während Ron Paul momentan bei den Republikanern in Führung liegt. Im Verfolgerfeld haben Rudy Giuliani, Fred Thompson und John Edwards die Plätze mit Mitt Romney und dem inoffiziellen Kandidaten Al Gore getauscht. Hier die Ergebnisse im Überblick:
1. Hillary Clinton 33% (-1) 2. Barack Obama 24% (+1) 3. Ron Paul 17% (-2) 4. Rudy Giuliani 6% (+1) 4. Fred Thompson 6% (+1) 4. John Edwards 6% (+1) 7. Mitt Romney 5% (-1) 7. (Al Gore) 5% (-1) 9. John McCain 1% (-1) 9. Joe Biden 1% (+/- 0) Jetzt sind Sie wieder gefragt, werte Leser: Wie schätzen Sie unsere Ergebnisse ein? Was sagen sie über die aktuellen Entwicklungen im Kampf um die Vorwahlen aus? Schreiben Sie uns, diskutieren Sie mit!
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
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12:00
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Gingrich tritt nicht anDienstag, 2. Oktober 2007![]() Newt Gingrich verlässt den Ring, ohne überhaupt eingestiegen zu sein. Am Samstag entschied der ehemalige Sprecher des Repräsentantenhauses, nicht für die Wahl im kommenden Jahr zu kandidieren. Mit dieser Entscheidung hat er vermutlich nicht nur halb Amerika, sondern auch sein eigenes Team überrascht, wie im Politico zu lesen ist: “Former House Speaker Newt Gingrich (R-Ga.) decided Saturday morning not to run for president, just as his staff was preparing to launch a website to seek $30 million in pledges, his spokesman told Politico.”Vor wenigen Tagen noch hatte es entgegengesetzte Zeichen gegeben. Gingrich wolle, so hatte er gegenüber der Presse verlauten lassen, seine Entscheidung von den Ergebnissen des Oktobers abhängig machen: ”That decision will come around Nov. 1 and depend upon whether his supporters can get $30 million in pledges for campaign support, Gingrich explained at a breakfast with reporters and political commentators.”
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
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09:27
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Wer unterstützt MoveOn?Dienstag, 2. Oktober 2007Die liberale Anti-Kriegs-Bewegung MoveOn, die medial gegen den Irak-Krieg und Oberbefehlshaber General Petraeus trommelt, gerät jetzt selbst in Anzeigen ins Visier der Republikaner. Und damit sitzen auch die demokratischen Kandidaten auf der medialen Anklagebank. Schön zu sehen ist dies auf Werbebannern wie diesem hier:
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