Gestern war ein Tag des Abschieds und des Aufbruchs im Rennen um die Präsidentschaftskandidaturen. Rudy Giuliani und John Edwards beendeten ihre Kampagne. Sie machten Platz für die Frontrunner in ihren jeweiligen Parteien, die sich am Super Tuesday duellieren werden. Alle Augen richten sich nun auf die Zweikämpfe Clinton-Obama und McCain-Romney.
Giuliani nutzte seine Abschiedsrede, um John McCain seine Unterstützung auszusprechen. Über den Effekt eines solchen Endorsement wird eifrig spekuliert. Gepaart mit der Unterstützung von Kaliforniens Gubernator Arnold Schwarzenegger wird es McCain sicherlich bei den moderaten Wählern in der Republikanischen Partei helfen. Das Problem McCains bleibt es jedoch, sozialkonservative Segmente zu erreichen. Dabei können ihm Giuliani und Schwarzenegger wenig helfen.
Rudy Giulianis Unterstützerrede für John McCain:
John Edwards beendete seine Kampagne dort, wo sie begonnen hatte: Im Ninth Ward von New Orleans. Noch einmal bekam er eine nationale Bühne, um das Thema seines Wahlkampfes anzusprechen: Armut in Amerika. Edwards führte insgesamt eine couragierte Kampagne, die aber kaum durch die mediale Mauer dringen konnte, die sich um das Duell Clinton-Obama aufgebaut hatte. Auch im Fall Edwards spekuliert die amerikanische Journalistenschar fleißig, welchem Kandidaten sein Ausstieg nutzen könnte. Öffentlich unterstützen wird John Edwards zumindest keinen der beiden demokratischen Frontrunner. Das machte er gestern deutlich.
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