Rudy Giuliani, der seit Wochen alles tut, um seinen ärgsten Widersacher Mitt Romney auszustechen und auch in diesen Tagen kein gutes Haar an seinem „Parteifreund“ lässt, steht unter Verdacht, sich die Zuneigung von Feuerwehrleuten erkauft zu haben. „Pay-to-praise?” fragt Sam Stein von der Huffington Post. Bereits seit längerem haben sich aus dem Lager der Feuerwehrleute rund um die Helden von 9/11 Kritiker an Giuliani Heldendarstellung lauthals zu Wort gemeldet. Und ihr Ton ist nicht weicher geworden, berichtet Stein: “During the Monday meeting, the 9/11 Parents & Families of Firefighters plotted the formation of a 527 committee to run an advertisement campaign against Giuliani's presidential campaign. "TV made him a hero, and we'll use TV to take him down," New York Fire Chief Jim Riches told ABC News.”
Schwerwiegender für Giuliani aber ist die Feststellung, dass der Feuerwehrmann John R. Orlando, einer der exponiertesten Unterstützer des ehemaligen New Yorker Bürgermeister, auf der Honorarliste der Kampagne steht: “John R. Orlando, who serves with Engine 216 in Brooklyn, New York, has been cited prominently as a Giuliani supporter. (…) Three months after he praised Giuliani, Orlando found himself on the former mayor's payroll. On September 28, 2007, the Giuliani campaign paid one John R. Orlando more than $1,580 for what they deemed on a campaign filing as "political strategy consulting."”
1.580 Dollar soll Orlando also für “politische Beratung” erhalten haben. Auf die Frage, wofür dieses Geld ausgegeben wurde, konterte Giulianis Sprecher Matt McKeon nur schroff, ob man es einem Feuerwehrmann nicht einmal mehr zutrauen könne, etwas von politischer Strategie zu verstehen. Orlando selbst schweigt sich über die Vorwürfe aus. Das freilich ist auch eine Aussage.
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Siehe: http://www.cnn.com/2007/POLITICS/11/28/giuliani/index.html#cnnSTCText)
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