Freitag, 28. September 2007
Rudy Giuliani braucht Geld – Geld für den Endspurt im Vorwahlkampf. Deshalb hat sein Team gegen Ende des dritten Quartals nun die Idee der House Parties aufleben lassen. Bei einer Party wird Giuliani selbst dabei sein, bei einer anderen per Webcam zugeschaltet.
Marc Ambinder hat einen Blick auf die Methode Giuliani geworfen:
“Mitt Romney has his Rally for Romneys, Fred Thompson has his... well, surely he has something, and Rudy Giuliani is employing the house party model to generate fundraising and political momentum at the end of the third fundraising quarter.”
Derweil formiert sich aus den Reihen der “9/11-Veteranen“ Widerstand gegen die öffentliche Darstellung Giulianis als Helden des 11. September, ein Bild, dass immer wieder durch das Kampagnenteam des ehemaligen New Yorker Bürgermeister erzeugt wird.
Eine Gruppe um den stellvertretenden Feuerwehrchef Jim Riches will Giulianis Image mit allen Mitteln verändern – genau so, wie es den Vietnam-Veteranen 2004 in der Swift-Boat-Kampagne gegen John Kerry gelungen war. Damals hatte eine Gruppe von Veteranen gegen die öffentliche Darstellung Kerrys als Kriegshelden getrommelt – mit nachhaltigem Erfolg.
Nun solle das Gleiche mit Giuliani passieren, so Riches Plan:
“The group will to use the same strategy that helped undermine 2004 Democratic presidential nominee John Kerry, whose service in Vietnam was challenged by the pro-Bush Swift Boat Veterans for Truth. ‘We intend to Swift-boat Rudy the way they Swift-boated Kerry,’ said Deputy Fire Chief Jim Riches, the group's leader, whose firefighter son Jimmy was killed in the terror attack.
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